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Das Projekt: Neue Offenheit

Warum Mediziner von ihren eigenen Fehlleistungen erzählen.

Von Astrid Viciano

In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 17.000 Menschen an den Folgen von Therapiefehlern. So lautet eine Schätzung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS). "Aus Fehlern lernen" heißt eine neue Broschüre, in der elf Ärzte, fünf Krankenschwestern und ein Physiotherapeut nun offen über eigene Versäumnisse in der Vergangenheit berichten. In den Schilderungen geht es unter anderem um eine ältere Dame, bei der eine Lungenembolie übersehen wurde, um eine Schwerkranke, die durch einen Fehler auf der Aufwachstation erstickte, um eine Patientin, die trotz einer Allergie das Antibiotikum Penicillin erhielt. Die öffentliche Beichte soll dazu führen, dass auch andere von ihren Fehlern erzählen - und derartige Situationen künftig besser vermieden werden können. Herausgeber der Broschüre ist das APS, der AOK-Bundesverband finanzierte das Projekt. Das Heft kann unter www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Mit dabei sind unter anderen:

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