Alkohol Ein Glas, das schadet doch nicht? Diese Menschen haben erlebt, wenn Genuss zur Sucht wird

Portrait Andrea Noack
Andrea Noack: "Ich bin heute viel achtsamer. Meine ­Abstinenz ist das ­Beste, was ich für mich tun konnte"
© Gesund Leben
Ein Glas Wein oder ein Bier – das gehört für viele zum Feierabend dazu. Und während des Lockdowns haben die Deutschen auch gern mehr getrunken. Dabei ist der Übergang von Genuss zur Sucht schleichend. Diese Menschen haben es erlebt.

Können Sie sich vorstellen, dass Sie zum ­guten Essen eine Saftschorle anbieten? Zum feier­lichen Anstoßen Limo einschenken? Und beim Grillfest nur ­alko­holfreies Bier servieren? Klar, kein Pro­blem!? Glückwunsch! Dann gehören Sie zu der kleinen Minderheit in unserer Gesellschaft, die ­Alkohol nicht für selbstverständlich hält.

Für die meisten von uns gehört Alkohol zum ­Leben – in guten wie in schlechten Zeiten. Wir ­wollen mit ihm entspannen, ausgelassen sein, Sorgen vergessen, uns belohnen. Dass Alkohol ein Nervengift ist und schon geringe Mengen auf Dauer das Risiko für Bluthochdruck, Leberschäden, Krebs und andere Krankheiten erhöhen, wollen wir nicht wissen. Abends ein Glas Wein, da ist doch nichts dabei! Soll ja sogar gesund sein!


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker