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Versteckte Süße: Bis zu 29 Gramm pro Mahlzeit: Wer diese Lebensmittel isst, nascht Zucker

Eine zuckerarme Ernährung liegt im Trend. Viele Menschen verzichten bewusst auf Süßes. Was viele von ihnen nicht wissen: Auch in herzhaften Produkten steckt Zucker - oft in großen Mengen.

Ravioli aus der Dose  Wenn es mal schnell gehen muss, sind Ravioli aus der Dose ein beliebter Snack. Dass sie nicht zwingend gesund sind, ist wenig überraschend. Dass in einer Portion (400 Gramm) rund zwölf Gramm Zucker stecken, dagegen schon.

Ravioli aus der Dose

Wenn es mal schnell gehen muss, sind Ravioli aus der Dose ein beliebter Snack. Dass sie nicht zwingend gesund sind, ist wenig überraschend. Dass in einer Portion (400 Gramm) rund zwölf Gramm Zucker stecken, dagegen schon.

Zu Mittag gibt es einen Salat mit Dressing, ein Glas Wasser mit Apfelgeschmack und zwei Scheiben Weißbrot. Was zunächst nach einer gesunden Mahlzeit klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als zuckrige Angelegenheit: Bis zu 29 Gramm Zucker stecken allein in diesen drei Lebensmitteln. Satt hält das aber nicht für den Rest des Tages. Meist folgen noch ein Cappuccino, ein Stück Kuchen am Nachmittag oder eine Pizza zum Abendessen. Letztere bringt es immerhin auf rund zehn Gramm Zucker und zahlt ebenso auf das Zucker-Konto ein.

Zehn Gramm Zucker pro Pizza? Das mag zunächst nicht nach viel klingen. Problematisch wird es allerdings, wenn sich über den Tag große Mengen Zucker aufsummieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, am Tag nicht mehr als 25 Gramm zugesetzten Zucker aufzunehmen. Das entspricht etwa sechs Teelöffeln am Tag. Als besonders kritisch gilt dabei der Zucker, der Lebensmitteln und Getränken zugesetzt wird oder der in Honig, Sirup und Fruchtsäften. Die empfohlene Höchstmenge ist in der Beispielrechnung schon mit einer einzigen Mahlzeit überschritten.

100 Gramm Krautsalat - zwölf Gramm Zucker

Rückschlüsse über den Zuckergehalt in Lebensmitteln gibt die Nährwerttabelle, die seit Dezember 2016 verpflichtend auf vorverpackte Lebensmittel gedruckt werden muss. Mithilfe der Angaben lässt sich der Gesamtzuckergehalt der Speisen pro 100 Gramm erkennen. Auch Portionsgrößen sind angegeben.

Verbraucherschützern geht das aber nicht weit genug: Sie fordern eine Ampelkennzeichnung und argumentieren, dass sich mit dieser leichter erkennen lasse, wie hoch der Gehalt an Zucker, Salz oder Fett im Lebensmittel ist. Außerdem bemängeln sie, dass die Portionsgrößen oft unrealistisch klein gerechnet seien: "Regelmäßig erscheint so noch die größte Zuckerbombe wie eine ausgewogene Zwischenmahlzeit", kritisiert etwa Foodwatch.

Dem Verbraucher bleibt somit nur: genau hinsehen und kritisch nachrechnen. Esse ich wirklich nur 100 Gramm Krautsalat oder doch gleich den gesamten Inhalt der Packung (200 Gramm)? Ratsam ist allemal ersteres - es macht immerhin einen Unterschied von zwölf Gramm Zucker aus.

Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?