HOME

Stern Logo Ratgeber Fitness

Interview

Fitness-Star: Pamela Reif verrät: Diese drei Fehler machen Frauen im Fitnessstudio

Pamela Reif ist eines der erfolgreichsten Fitnessmodels Deutschlands. Im Gespräch mit dem stern spricht sie über häufige Fehler, die Frauen in Fitnessstudios machen - und welche Trends sie für überbewertet hält.

PR

Wer sich für Sport und gesunde Ernährung interessiert, kommt auf Instagram an ihr nicht vorbei: Pamela Reif. Die 22-Jährige ist eines der erfolgreichsten deutschen Fitnessmodels und hat mehr als vier Millionen Follower. Regelmäßig postet sie Bilder und Videos aus dem Fitnessstudio, auf Youtube hat sie einen eigenen Kanal mit Workout-Videos. Im Gespräch mit dem stern spricht Reif über häufige Trainingsfehler und Fitnessmythen.

Anfang des Jahres wollen viele Menschen abnehmen. Die Zahl der Fitnessstudio-Anmeldungen schießt in die Höhe. Welche Fehler machen Frauen Ihrer Meinung nach beim Trainieren?

Viele Frauen mühen sich eine Stunde auf dem Stepper ab und denken dann, sie hätten genug für ihren Körper getan. Doch das ist total uneffektiv. Ein Workout muss einen richtig auspowern! Man muss alles geben und nicht nur in der Komfortzone bleiben. Deshalb bin ich ein großer Verfechter von Krafttraining.

Viele Frauen bevorzugen Sportkurse statt eines Trainings mit schweren Hanteln.

Ich sage immer: Jeder sollte sich eine Sportart suchen, für die er sich kontinuierlich motivieren kann. Denn nur mit Durchhaltevermögen sieht man nach einiger Zeit Erfolge. Ich fühle mich im Fitnessstudio total wohl, trainiere viel mit freien Gewichten und Langhanteln. Man kann auch Krafttraining machen, ohne wie ein Mann auszusehen. Das passiert ja nicht über Nacht.

Vielleicht trainieren sie nur falsch.

Viele trauen sich nicht, den Trainer zu fragen, wie eine Übung richtig geht. Dann bekommen sie womöglich Schmerzen oder es bringt einfach nichts - und die Frauen geben enttäuscht wieder auf.

Welchen Fehler beobachten Sie noch häufig?

Es ist kein richtiger Fehler, ich gebe vielmehr einen Tipp: Wenn man anfängt, im Fitnessstudio zu trainieren, sollte man unbedingt eine Freundin mitnehmen. Es ist einfach schwieriger, als Anfängerin alleine loszulegen. Ich habe selbst damals mit einer Freundin angefangen. Die Erfahrung zeigt mir, dass man auch eher neue Übungen ausprobiert, wenn jemand dabei ist. Dann fühlt es sich nicht so peinlich an.

Wie oft trainieren Sie?

Viermal pro Woche, jeweils eine Stunde.

Nicht jeder hat Zeit für eine Stunde Training am Stück.

Wer nur zehn bis fünfzehn Minuten hat, dem empfehle ich meine Youtube-Workouts. Die sind so hardcore, die finde selbst ich noch anstrengend. Der Trick ist, dass die Übungen direkt nacheinander gemacht werden, ohne Pause und ohne Körperspannung rauszulassen. Dadurch sind sie sehr effektiv.

 

Sie schwören auf Planking, Squats und Gewichte. Gibt es Fitness-Trends, die Sie für überbewertet halten?

Wenn im Teleshopping Produkte verkauft werden, die man sich auf den Bauch klebt und die anschließend rütteln, sodass man angeblich auf dem Sofa ein Sixpack bekommt, ist das totaler Quatsch.

Sie sind also auch kein Fan des Schwitzgürtels.

Ich habe das schon bei einigen Bodybuildern im Fitnessstudio und bei Fitness-Instagrammern gesehen! Ich selbst habe das noch nicht ausprobiert, aber es scheint etwas zu bringen. Ich kritisiere eher die vermeintlichen Fitnessgeräte für Faule, für die man aktiv nichts machen muss. Die sollen einem die Arbeit abnehmen, aber sie helfen nicht.

Ihr Rat für Fitness-Anfänger?

Beim Sport sollte es immer auf den Spaß ankommen. Außerdem muss man gerade am Anfang nicht viel in Equipment investieren. Viele Übungen kann man mit dem eigenen Körper absolvieren. Das Geld kann man sich sparen.

Lesen Sie auch:

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.