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Bundesinstitut für Risikobewertung: Angstzustände und Muskelzittern: Ab wann Energy Drinks für Kinder und Jugendliche gefährlich werden

Energy Drinks erfreuen sich unter Kindern und Jugendlichen weiter großer Beliebtheit - mit Folgen für die Gesundheit der Heranwachsenden. Die würden die Risiken des starken Koffeingehalts völlig unterschätzen, so das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Energy Drinks - Kinder - Jugendliche

Energy Drinks stehen bei Jugendlichen hoch im Kurs - mit Auswirkungen auf die Gesundheit

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Der übermäßige Konsum von Energy Drinks kann Kindern und Jugendlichen gefährlich werden. Vor allem für das Herzkreislaufsystem erhöhen sich durch das enthaltene Koffein die gesundheitlichen Risiken, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Montag warnte. Befragungen von Kindern und Jugendlichen belegen demnach, dass jeder Zehnte zu bestimmten Gelegenheiten mindestens einen Liter Energy Drinks konsumiert.    

Bei einigen hätten sich daraufhin moderate bis schwerwiegende Wirkungen gezeigt, zum Beispiel Übelkeit, Angstzustände oder Muskelzittern. "Viele wissen nicht, dass zusätzlicher Alkoholkonsum oder anstrengende körperliche Betätigung die unerwünschten Wirkungen des Koffeins weiter verstärken", erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel.    

Schon zwei Energy Drinks sind zu viel

Dagegen führten "moderate Energy-Drink-Mengen" nicht zu unerwünschten Wirkungen, hieß es. Die empfohlene Menge für Kinder und Jugendliche von maximal 150 Milligramm pro 50 Kilogramm Körpergewicht wird bereits bei zwei handelsüblichen Dosen mit jeweils 80 Milligramm Koffein pro 250 Milliliter überschritten.

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mod / AFP
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