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Teneriffa und Co. Wegen Covid-19-Ansteckungsgefahr: Kanarische Inseln erlassen Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Zigarette wird in Aschenbecher ausgemacht
Auf den Kanarischen Inseln darf coronabedingt nur noch innerhalb der eigenen vier Wände geraucht werden – oder wenn der Mindestabstand eingehalten wird
© Miljan Živković / Getty Images
Weil die Infektionszahlen zuletzt wieder deutlich anstiegen, hat der regionale Regierungschef der Kanaren ein weitgehendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit erlassen.

Nach der spanischen Region Galicien haben auch die bei Touristen beliebten Kanarischen Inseln ein weitgehendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit erlassen. Außerhalb der eigenen vier Wände darf auf Teneriffa und den anderen Inseln künftig nur dann geraucht werden, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern zu nicht im eigenen Haushalt lebenden Personen eingehalten werden kann, teilte der regionale Regierungschef Ángel Víctor Torres am Donnerstag in Las Palmas mit.

Auch andere spanische Regionen, wie etwa Madrid, prüfen zurzeit, ob sie ein solches Rauchverbot erlassen sollen, wie spanische Medien berichteten. Auch müssen auf den Kanaren Clubs, Diskotheken und andere Nachtlokale wieder schließen, nachdem es im Zusammenhang mit dem Nachtleben zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen war.

Infektionszahlen zuletzt wieder deutlich angestiegen

Als letzte spanische Region wurde zudem eine Maskenpflicht auch im Freien angeordnet, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press. Wie im Rest Spaniens sind auch auf den im Atlantik vor Westafrika liegenden Kanaren die Infektionszahlen zuletzt wieder deutlich gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien auf der Inselgruppe mit insgesamt gut 2,1 Millionen Einwohnern 64 neue Infektionen registriert worden, berichtete der spanische TV-Sender RTVE.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt mit durchschnittlich 18 aber erheblich niedriger als in weiten Teilen des spanischen Festlandes.

jgs DPA

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