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Gut zu wissen: Achtung, Keime! Kann ich mich mit derselben Erkältung ein zweites Mal anstecken?

Die Erkältung ist überstanden - endlich! Was aber, wenn der Partner plötzlich schnieft? Kann man sich theoretisch mit derselben Erkältung ein zweites Mal anstecken? Zwei Studien liefern hierzu eine klare Antwort.

Schluss mit Mythen: Was wirklich gegen Erkältungen hilft

Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage. So heißt es zumindest im Volksmund. An der Binsenweisheit ist aber durchaus etwas dran: Die wichtigste Waffe im Kampf gegen Erkältungsviren ist Zeit. Viel Ruhe, vor allem Bettruhe. Und ab und an eine Tasse mit warmem Tee.

Wer mit einer Erkältung das Bett hütet, hilft seinem Körper dabei, sich gegen Erkältungsviren zur Wehr zu setzen. In der Regel bildet das Immunsystem Antikörper gegen die Eindringliche und bekämpft sie so effektiv. Viele Menschen glauben daher, dass sie nach überstandener Krankheit immun gegen die Keime sind. Das würde also bedeuten: Hat man seinen Partner mit der Erkältung angesteckt, droht keine Gefahr mehr, sich dieselbe Erkältung ein zweites Mal einzufangen. Aber stimmt das tatsächlich? Der Mediziner Richard Klasco ist diesem "Immunitäts-Mythos" in der "NewYorkTimes" nachgegangen.

Erste Studie zu Erkältung stammt aus den 50er Jahren

Der Mediziner hat sich dafür zwei Studien angesehen. Die erste stammt aus den späten 1950er Jahren und würde heutigen ethischen Standards wohl kaum standhalten: Forscher infizierten 1000 Studienteilnehmer absichtlich mit  einem Erkältungskeim. Nachdem sie sich erholt hatten und halbwegs genesen waren, bekamen sie denselben Erreger ein zweites Mal verabreicht. In der zweiten Studie aus dem Jahr 1963 wurden 50 Probanden für die Dauer eines Monats in einem Wohnheim untergebracht - und wurden ebenfalls gezielt ein zweites Mal mit demselben Erkältungsvirus infiziert.

Die Ergebnisse der beiden Studien würden tatsächlich nahelegen, dass eine überstandene Erkältung einen gewissen Schutz vor einer Wiederansteckung bietet, schreibt Richard Klasco. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer bildeten bei der ersten Erkältung genügend Antikörper aus, die sie vor einer Wiederansteckung bewahrten.

Es gibt unzählige Viren

Die übrigen Studienteilnehmer hatten weniger Glück: Sie erkrankten erneut - trotz zuvor überstandener Erkältung. Offenbar hatte ihr Immunsystem weniger stark auf die Erreger reagiert.

Die Antwort des Arztes fällt eindeutig aus: "Ja, man kann dieselbe Erkältung ein zweites Mal bekommen, was von der Stärke der Immunantwort abhängt."

Für die Menschen mit schwächerem Immunsystem bleibt ein kleiner Trost: Die Schutzwirkung entfaltet sich nur für den einen speziellen Virus - nämlich den, der die Erkältung ausgelöst hat. Von den Rhinoviren - den häufigsten Verursachern von Erkältungen - gibt es aber allein schon über 100 Subtypen. Richard Klasco: "Die Existenz von Hunderten verschiedenen Erkältungsviren bedeutet, dass wir immer anfällig für Erkältungen sein werden."

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ikr
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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