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Gute-Laune-Wetter Endlich Frühling!


Wintermantel áde, raus mit der guten Laune: Die Temperaturen klettern heute über 20 Grad. Der Wetterumschwung wirbelt auch unseren Hormonhaushalt durcheinander - und das erklärt, warum wir uns plötzlich so glücklich fühlen.

Genau genommen müssen wir uns zwar noch ein wenig gedulden: Erst am kommenden Dienstag ist offiziell Frühlingsanfang. Doch der Lenz gibt an diesem Wochenende ein Gastspiel. Hoch "Gulliver" lässt in Deutschland das Thermometer klettern - mehr als 20 Grad sind Freitag angekündigt. Zwar zieht Tief "Barbara" ab Samstag über Deutschland - mit im Gepäck: Wolken, Regen und frischere Temperaturen. Doch schon in der kommenden Woche soll es wieder freundlicher werden.

In der Natur sind die Frühlingsboten nicht mehr zu übersehen: Die ersten Krokusse wagen sich aus dem Boden, es sprießt und blüht wohin man sieht. Zudem werden die Tage länger. Vor allem ab April macht sich das besonders bemerkbar: Das Tageslicht nimmt rapide zu, am Ende des Monats geht die Sonne eine gute Stunde früher auf und abends fast eine Stunde später unter als zu Beginn.

Was die Natur verändert, wirkt sich auch auf uns Menschen aus: Wir fühlen uns schwungvoll. Voller Tatendrang fangen wir an, die Wohnung aufzuräumen. Graben im Garten in der Erde. Schmieden neue Pläne. Doch was löst diese Euphorie aus?

Ist es länger hellt, fällt Licht länger in unsere Augen. Und dies signalisiert der Zirbeldrüse im Gehirn, geringere Mengen Melatonin auszuschütten. Das Hormon steuert den Schlaf-wach-Rhythmus. Je weniger davon zirkuliert, desto munterer werden wir. Zugleich steigt der Spiegel des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin. Das erklärt unsere Glücksgefühle, die sich im Frühling einstellen.

Warum wir uns gern im Frühjahr verlieben

Voller Tatendrang und Euphorie verliebt sich jetzt mancher. Wir sind eben wetterfühlig: Körper und Psyche folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten. Faktoren wie Licht und Wärme beeinflussen unseren biologischen Taktgeber. Diese innere Uhr regelt unter anderem Blutdruck, Körpertemperatur und Hormonproduktion.

Fällt der Wetterumschwung im Frühling heftig aus, gerät die innere Uhr schon mal aus dem Takt. Die Anpassungsprobleme belasten den Kreislauf, viele fühlen sich matt und schlapp - typische Symptome der Frühjahrsmüdigkeit. Doch die hält meist nicht lange an: Das Bio-Chronometer justiert sich rasch neu.

Schließlich ist der Frühling auch viel zu schön, um ihn schlapp und träge zu verschlafen. Wer an diesem Wochenende schon die Grillsaison starten will, könnte zwar etwas früh dran sein. Doch den Wintermantel kann man zumindest am Freitag getrost links hängen lassen und die farbenfrohe, dünnere Jacke aus dem Schrank holen.

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