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Hauttypen: Die Schönen und die Fettigen

So gut wie jede Haut hat ihre Macken. Ob sie trocken oder fettig ist, pickelig oder empfindlich - das ist eine Frage des Hauttyps.

An der Haut lässt sich auch unser Lebenswandel ablesen

An der Haut lässt sich auch unser Lebenswandel ablesen

Spätestens mit Vierzig verrät die Haut viel über unseren Lebenswandel. Wenn wir genug schlafen, ausreichend Wasser trinken, uns gesund ernähren und regelmäßig bewegen, dann belohnt das die Haut. Sie sieht frisch aus und bildet langsamer Falten. Die Basis des Ganzen, unser Teint, ist allerdings eine mehr oder minder milde Gabe der Natur.

Kosmetiker unterscheiden fünf Typen: normale Haut, trockene Haut, fettige Haut, Mischhaut und empfindliche Haut. Normale Haut ist leider die Ausnahme: Nur wenige Glückliche haben einen perfekten, nahezu makellosen Teint. Sie müssen nur darauf achten, dass die Haut nicht austrocknet. Trockene Haut ist auf den ersten Blick auch ziemlich ideal: kleinporig und relativ rein. Sie spannt und juckt aber oft ein wenig, vor allem im Winter, wenn wir uns stundenlang in trockener Heizungsluft aufhalten.

Je fettiger die Haut, desto mehr Mitesser sprießen

Fettige Haut macht häufig Probleme. Dieser Teinttyp ist großporig, die Talgdrüsen laufen auf Hochtouren und produzieren Fette. Sie führen oft zu Unreinheiten. Empfindliche Haut reagiert, wie der Name schon sagt, besonders sensibel auf Umweltreize. Sie fühlt sich dann rau und spröde an. Vielfach sind Klimaanlagen oder Smog schuld. Aber auch Stress lässt sich diesem Hauttyp häufig vom Gesicht ablesen. Er führt dann zu hektischen roten Flecken. Menschen mit Mischhaut haben besonders in der sogenannten T-Zone Probleme: Auf Stirn, Nase und Kinn sprießen Mitesser. An diesen Stellen ist die Haut fettiger als im Rest des Gesichts.

Ein Sonderfall ist die sehr unreine Haut, Aknehaut genannt. Vor allem junge Leute leiden während der Pubertät darunter, aber auch Erwachsene plagen sich mit Akne. Mitesser und eitrige Pusteln verteilen sich oft übers ganze Gesicht. Die Haut fühlt sich ölig an und spannt. Ursache sind meistens übereifrige Talgdrüsen.

Sonnenanbeter riskieren Falten und Hautkrebs

Sonne ist für jede Haut ein heikles Thema. Wie viel Sonne sie verträgt, hängt vor allem von der Beschaffenheit unserer Haut ab. Für jede Haut gilt: Weniger ist gesünder. Eine Überdosis ist immer gefährlich. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass UV-Strahlen mitverantwortlich sind für die Entstehung von Hautkrebs. Außerdem lässt zu viel Sonne die Haut vorzeitig altern - wer sich regelmäßig grillt, kriegt früher Falten.

Um einzugrenzen, wie viel Sonne unsere Haut toleriert, unterscheiden Mediziner vier Hauttypen. Diese Typen haben nichts mit den kosmetischen zu tun, sondern orientieren sich an der Hauttönung von weißen Mitteleuropäern. Ganz wichtig: Kinderhaut dürfen Sie nicht danach beurteilen. Sie ist immer besonders empfindlich. Denn bei Kindern sind die natürlichen Schutzmechanismen noch nicht vollständig ausgebildet.

  • Hauttyp I: Menschen dieses Hauttyps haben sehr helle Haut, blaue, grüne oder hellgraue Augen, rötliche oder hellblonde Haare, oft Sommersprossen. Ihre Haut wird beim Sonnenbaden schnell rot, aber nicht braun. Ohne Sonnenschutz bekommt diese Haut bereits nach fünf bis zehn Minuten einen Sonnenbrand - so kurz ist die sogenannte Eigenschutzzeit.
  • Hauttyp II: Menschen dieses Hauttyps haben helle Haut, blaue, graue oder grüne Augen, blonde oder hellbraune Haare. Auch sie werden schnell rot und bräunen kaum. Sie vertragen ein etwas längeres Sonnenbad von zehn bis zwanzig Minuten.
  • Hauttyp III: Menschen dieses Hauttyps haben hellbraune Haut, braune, blaue, grüne oder graue Augen, dunkelblonde oder braune Haare und kaum Sommersprossen. Ihre Haut wird in der Sonne mäßig braun, Rötungen sind selten. Die Eigenschutzzeit beträgt zwanzig bis dreißig Minuten.
  • Hauttyp IV: Menschen dieses Hauttyps haben braune Haut, braune Augen, braune oder schwarze Haare. Sie haben am meisten Freude an der Sonne, denn sie werden schnell braun. Ihre Eigenschutzzeit liegt bei vierzig Minuten.

Melanin sorgt für Farbe

Ob Sie ein heller und dunkler Hauttyp sind, entscheidet ein Pigment namens Melanin. Es kommt im menschlichen Körper hauptsächlich in zwei Varianten vor: als bräunlichschwarzes Eumelanin und als helleres, gelblichrotes Phäomelanin. Ihr Mischverhältnis gibt unserem Typ Farbe. Eumelanin dominiert in braunem und schwarzem Haar, Phäomelanin überwiegt als Rotpigment in hellblondem, blondem und rotem Haar.

Sabine Rössing
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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