Volle Intensivstationen Intensivpflegerin: "Keiner hat es verdient, allein zu sterben"

Intensivpflegerin Maike Glocker
Intensivpflegerin Maike Glocker
© Patrick Junker
Die Intensivpflegerin Maike Glocker berichtet im Interview über ihren Umgang mit Impfskeptikern, überlastetes Personal, die Zukunft der Pflege und Sterben in Einsamkeit.

Der Tisch der Stationsküche ist liebevoll gedeckt, mit bunten Tellern, dazwischen Körbe mit Obst, Brot und Süßigkeiten. Es gibt Pasta Bolognese. Das gemeinsame Abendessen von Pflegekräften und Ärzten hat Tradition auf Station M2IB, immer mit Blick auf drei Monitore: Sie zeigen Sauerstoffsättigung, Herzrhythmus, Blutdruck, Temperatur von zwölf Patienten. Intensivpflegerin Maike Glocker, 28, und ihre Kolleginnen und Kollegen haben in diesen Tagen kaum Zeit für eine Pause. Die Covid-Intensivstation des Stuttgarter Marienhospitals ist komplett belegt, der jüngste Covid-Patient ist 36 Jahre alt. Allein über Weihnachten starben fünf Patienten. Der stern sprach mit Maike Glocker über ihr ganz persönliches Corona-Jahr in der Klinik.


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