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"Hirn-Funktion betroffen": Justin Bieber hat Borreliose – das macht die Krankheit so tückisch

Zuletzt hatte Teenie-Star Justin Bieber angeschlagen ausgesehen. Nun ist klar: Der Sänger ist tatsächlich krank, er hat Borreliose. Harmlos ist die Krankheit keineswegs.

Justin Bieber

Eine Krankheit ist eine sehr private Angelegenheit. Popstar Justin Bieber hat sich dennoch entschlossen, mit seinem Leiden an die Öffentlichkeit zu gehen. Wie der 25-Jährige auf Instagram schreibt, ist er an Lyme-Borreliose erkrankt. Ihm sei in letzter Zeit immer wieder unterstellt worden, er nehme Drogen wie Crystal Meth. Tatsächlich habe er jedoch mit einer Krankheit zu kämpfen gehabt.

"Vor kurzem wurde bei mir Lyme-Borreliose diagnostiziert", schreibt Bieber. Die Krankheit verlaufe bei ihm "schwer" und "chronisch" - mit Auswirkungen auf Haut, Gehirnfunktion und allgemeines Wohlbefinden. Er werde aktuell noch behandelt und arbeite an einer Doku-Serie mit weiteren Informationen über seine Krankheit.

Die Symptome zeigen sich erst Tage später

Lyme-Borreliose wird durch Bakterien (Borrelien) ausgelöst und von Zecken übertragen. Die Erreger befinden sich im Darm der Zecke und wandern zu den Speicheldrüsen, sobald das Tier einen Wirt gestochen hat und zu saugen beginnt. Damit die Erreger übertragen werden können, muss das Tier längere Zeit - zumindest mehrere Stunden - gesaugt haben. Nach Spaziergängen im Wald und Aufenthalten im Freien ist es daher wichtig, sich gründlich auf Zecken zu untersuchen und die Tiere im Falle eines Stiches so schnell wie möglich zu entfernen. (Wie das geht, erfahren Sie hier) Eine vorbeugende Impfung gibt es nicht.

Justin Bieber (25) ist an Borreliose erkrankt

Justin Bieber (25) ist an Borreliose erkrankt

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Tückisch an der Krankheit ist, dass sich erste Symptome manchmal erst nach Tagen oder mehreren Wochen zeigen - dann, wenn viele Menschen gar nicht mehr an einen Zeckenstich als möglichen Auslöser denken. Unbehandelt können die Erreger auch Monate oder Jahre im Körper überdauern und schließlich zu weiteren Beschwerden führen. Das erschwert die Diagnose.

Daran erkennt man eine Borreliose

Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome. Kommt es jedoch zu Beschwerden, können diese einzeln, nacheinander oder parallel auftreten:

  • Typisches Erkennungsmerkmal der Krankheit ist eine ringförmige Hautentzündung, die sich um die Einstichstelle bildet. Sie wird auch als Wanderröte oder Erythema migrans bezeichnet und tritt bei etwa 90 Prozent der Fälle auf. Hautveränderungen, die Tage beziehungsweise Wochen nach einem Zeckenstich auftreten, sollten immer bei einem Arzt abgeklärt werden. Dazu zählen auch mehrere kreisrunde Hautentzündungen sowie kleine blau-rote Knötchen, die überwiegend im Bereich der Brustwarzen, im Genitalbereich, an den Ohrläppchen und Nasenflügeln auftreten.
  • Möglicherweise macht sich eine Borreliose auch mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl bemerkbar. Betroffene klagen in den ersten Wochen nach der Infektion über Abgeschlagenheit, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schweißausbrüche und geschwollene Lymphknoten. Die Symptome werden durch die Borrelien ausgelöst, die sich im Körper ausbreiten. Das Krankheitsgefühl kann einzeln oder zusammen mit der Wanderröte auftreten.
  • Die Borrelien können Wochen bis Monate nach der Infektion auch das Nervensystem befallen (Neuroborreliose). Betroffene berichten über quälende, brennende Schmerzen, die vor allem nachts zunehmen. Selten kommt es zu einer Herzmuskelentzündung sowie Entzündungen der Sehnerven.

In einem späten Stadium der Krankheit kann es auch zu Entzündungen der Gelenke, der Haut, des Rückenmarks oder des Gehirns kommen. Schwere Verläufe sind jedoch selten. Früh erkannt, ist eine Borreliose gut mit Antibiotika zu behandeln. Erkrankte erholen sich in der Regel "rasch und vollständig", heißt es auf der Seite des Robert Koch-Instituts.

Fleischallergie als Folge: Der Biss dieser Zecke soll aus Menschen Vegetarier machen können

Die Lyme-Borreliose "verdankt" ihren Namen dem Ort Lyme im US-Bundesstaat Connecticut. In dem Ort erkrankten auffallend viele Menschen an Gelenkentzündungen nach Zeckenstichen. Die Lyme-Borreliose tritt vor allem in Nordamerika, Europa und Asien auf. In Europa ist sie die am häufigsten von Zecken übertragene Krankheit. "Es ist von einer Infektionsgefährdung in allen Teilen Deutschlands auszugehen", schreibt dazu das Robert Koch-Institut (RKI). 

Quellen: Instagram / Robert Koch-Institut / Berufsverband Deutscher Internisten e.V. 

ikr

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