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Blutvergiftung: Dreijähriger kratzt sich Windpocken auf und stirbt

Windpocken sind bei Kindern nichts Ungewöhnliches. Einem Dreijährigen in England kostete die Kinderkrankheit jedoch das Leben. Offenbar hatte er sich eine Pocke aufgekratzt.

Kleiner Junge mit Windpocken

Windpocken sind eine unangenehme und sehr ansteckende Krankheit

Plötzlicher Kindstod – das war der Grund, den Jasmine Shortland aus dem englischen Yeovilzu zu hören bekam, nachdem ihr dreijähriger Sohn Bryan-Andrew im Schlaf starb. Doch kurz darauf korrigierten die Ärzte ihre ursprüngliche Diagnose. Der Junge starb an einer Streptokokken-Infektion. Der Grund: Er hatte sich die Windpocken aufgekratzt und dadurch eine Blutvergiftung eingefangen.

Wie der englische "Mirror" berichtet, starb der Junge bereits im August letzten Jahres. "Offensichtlich hat er sich eine Windpocke aufgekratzt und eine Infektion bekommen", erzählt die 23-jährige Mutter dem Blatt. Der Junge war zu Besuch bei seiner Oma, als sein Hals und sein Nacken anschwollen. Er klagte über einen steifen Hals, doch seine Mutter dachte, er habe Mumps. "Er tobte noch herum, machte Witze, schien glücklich", sagt sie. Doch als ihn die Großmutter am nächsten Morgen wecken wollte, war er tot. Der Notarzt versucht noch, ihn wieder zu beleben. Doch es war zu spät.

"Ich dachte, Windpocken sind normal"

Streptokokken des Typs A waren durch die Wunde der aufgekratzten Pocke in seinen Körper eingedrungen und führten dort offenbar zu einer Blutvergiftung. "Der Doktor meinte, auch, wenn wir ihn in ein Krankenhaus gebracht und mit Antibiotika versorgt hätten, es hätte ihm nicht geholfen”, so Shortland. Die junge Mutter möchte vor allem andere Mütter zu mehr Wachsamkeit aufrufen. "Ich denke es ist wichtig, zu wissen, was passieren kann. Ich dachte, Windpocken sind normal. Jedes Kind bekommt sie".


Windpocken werden von Varicella-Zoster-Viren ausgelöst. Die Erreger befallen meist zwei- bis sechsjährige Kinder. Die linsengroßen und mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen, jucken stark und platzen bei Berührung auf. Meist gehen Windpocken anfangs einher mit leichtem Fieber. Durch eine Impfung kann die Krankheit verhindert werden.

Kommentar: Nach Tod durch Masern: "Fallen Sie nicht auf Legenden herein."


jek
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.