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Tödliche Verwechslung: Frau wird nach Operation lebendig konserviert und stirbt

In Russland ist eine 27-Jährige an den Folgen eines fatalen Fehlers gestorben. Statt einer Kochsalzlösung wurde ihr Formaldehyd verabreicht. Ein Stoff, mit dem man normalerweise den Verwesungsprozess von Leichen stoppt. 

Einer Russin wurde Formaldehyd statt Kochsalzlösung verabreicht

Über einen Tropf wurde der Patientin versehentlich Formaldehyd statt Kochsalz verabreicht

Getty Images

Im russischen Uljanowsk ist eine junge Frau an den Folgen einer fatalen Verwechslung gestorben. Nach einer Routine-Operation sollte der 27-jährigen Ekaterina F. eine Kochsalzlösung verabreicht werden. Stattdessen tropfte Formaldehyd in ihre Venen. Ein Stoff, der normalerweise dafür eingesetzt wird, den Verwesungsprozess zu stoppen.

Wie die "Daily Mail" berichtet, litt die junge Frau zwei Tage lang unter qualvollen Schmerzen und Krämpfen, ehe sie in ein Koma fiel. Sie wurde in ein Krankenhaus in Moskau geflogen, wo man sie an lebenserhaltende Maschinen anschloss. Mehrfach blieb ihr Herz stehen und musste künstlich zum Schlagen gebracht werden. Schließlich starb die Frau an multiplen Organversagen.

Ihre Mutter und ihr Ehemann wachten gemeinsam an ihrem Bett, während die junge Frau die letzten Atemzüge machte. "Ihre Beine bewegten sich, sie hatte Krämpfe und ihr ganzer Körper zitterte", so die Mutter. "Ich habe ihr Socken an die Füße gezogen, dann einen Bademantel und eine Decke über sie gezogen. Aber sie schüttelte sich so sehr, dass ich es kaum beschreiben kann."

Absolutely horrific.

Gepostet von Daily Mail am Sonntag, 8. April 2018


Besonders das Verhalten der Ärzte kann sie nicht nachvollziehen. "Kein Doktor kam, um nach ihr zu sehen, obwohl sie aus einer Narkose erwachte. Sie litt unter chronischen Bauchschmerzen und Erbrechen. Wir hatten keine Ahnung, dass es Formaldehyd war. Und sie wussten sehr wohl, dass sie ihr Gift verabreicht hatten und haben nichts getan, um ihr zu helfen."

14 Stunden Formaldehyd im Körper

Sie habe die Ärzte angefleht, ihrer Tochter zu helfen, aber man habe die Situation heruntergespielt. Man habe ihr gesagt, sie solle sich keine Sorgen machen und ihr Hühnersuppe kochen. "Ich glaube sie wollten nur, dass ich weggehe und alles verberge", so die trauernde Mutter. "14 Stunden hatte sie das Formaldehyd nach der Operation in ihrem Körper und sie taten nichts." Schließlich soll die Chefärztin zu ihr gesagt haben: "Es ist ein medizinischer Fehler aufgetreten. Sie ist jetzt im Koma. Ihr Herz, ihre Lungen und ihre Leber haben aufgehört zu arbeiten."

Ekaterina F. wurde an eine Lungenmaschine angeschlossen und in eine andere Klinik verlegt. Dort habe man die Mutter und den Ehemann über den fatalen Fehler unterrichtete. Die Ärzte sollen noch verzweifelt versucht haben, das Leben der jungen Frau zu retten, jedoch vergeblich. Am 7. April wurde Ekaterina F. beerdigt. Ihre Mutter, heißt es, hat die Ärzte verklagt, es laufe derzeit eine strafrechtliche Untersuchung. 

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jek
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