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Ab heute gelten neue Regeln Wechseln Sie nicht vorschnell Ihre Krankenkasse


Mit der Beitragsreform, die seit Jahresbeginn gilt, können Versicherte ihre Kasse kündigen, wenn sie einen Zusatzbeitrag erhebt. Gesundheitsminister Hermann Gröhe mahnt dabei zu Vorsicht.

Nach der Beitragsreform für die gesetzlichen Krankenkassen hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Versicherten vor vorschnellen Wechselentscheidungen gewarnt.

Eine gute Krankenkasse erkenne man an Leistung und am Preis, sagte Gröhe der "Bild"-Zeitung. Sei eine andere Krankenkasse zum Beispiel für Nachfragen schlechter zu erreichen, nütze auch ein besserer Preis nichts.

Die gesetzlichen Krankenkassen können seit Jahresbeginn wieder über einen Teil der Beiträge bestimmen. Dazu wird der bisherige allgemeine Beitrag um 0,9 Punkte auf 14,6 Prozent gesenkt. Auf diesem Niveau ist es den Kassen dann möglich, einen Zusatzbeitrag zu erheben, dessen Höhe sie selbst festlegen können.

Gröhe verspricht sich davon mehr Wettbewerb unter den Kassen. Nach seinen Worten zahlen rund 20 Millionen Krankenkassen-Mitglieder fürs Erste einen geringeren Beitragssatz. Bundesweit sind etwa 70 Millionen Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung.

mad/DPA DPA

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