Hermann Gröhe

Als der Volljurist Gröhe 2008 Staatsminister der Kanzlerin wurde, was er jedoch nur ein Jahr lang war, hieß es spöttisch: "Merkel hat einen neuen Strippenzieher." Er selbst lehnt diese Funktionszuwei...

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Artikel zu: Hermann Gröhe

Betroffene in Notunterkunft

Stromausfall in Berlin: Rotes Kreuz mahnt Investitionen in Bevölkerungsschutz an

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fehlende Investitionen des Bundes in den Bevölkerungsschutz beklagt. Der Stromausfall zeige, "wie anfällig die kritische Infrastruktur ist und welche Bedeutung der Schutz der Bevölkerung hat", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. Auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft forderte deutlich höhere Investitionen in den Schutz der kritischen Infrastruktur.
CDU-Politiker Linnemann

Linnemann fordert schnelle Aburteilung von Silvester-Straftätern

Nach erneuten Angriffen auf Polizeibeamte und Rettungskräfte in der Silvesternacht hat CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann eine schnellere Verurteilung der Täter gefordert. "Die Täter müssen mit einer schnellen Verurteilung innerhalb weniger Tage rechnen", sagte Linnemann am Donnerstag der "Bild"-Zeitung. "Wer Retter angreift, hat den Respekt vor wirklich allem verloren."
DRK-Hilfslieferung

Deutsches Rotes Kreuz beklagt starken Spendeneinbruch

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat einen starken Einbruch bei den Spenden in diesem Jahr beklagt. "Der Rückgang ist hart, da er unmittelbare Folgen für notleidende Menschen hat", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post" vom Samstag. Demnach liegt das Spendenaufkommen in diesem Jahr bei knapp unter 40 Millionen Euro - nach 49 Millionen Euro im Jahr 2024.
Humanitäre Hilfslieferung von Rotem Kreuz

Rotes Kreuz wählt früheren Bundesgesundheitsminister Gröhe zu neuem Präsidenten

Der frühere Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) ist neuer Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Die Bundesversammlung der Hilfsorganisation wählte ihn am Samstag in Berlin einstimmig zum Nachfolger von Gerda Hasselfeldt (CSU), die nach zwei Amtszeiten als Präsidentin nicht erneut antrat. Der 64-jährige Gröhe war zwischen 2013 bis 2018 Bundesgesundheitsminister.

Als der Volljurist Gröhe 2008 Staatsminister der Kanzlerin wurde, was er jedoch nur ein Jahr lang war, hieß es spöttisch: "Merkel hat einen neuen Strippenzieher." Er selbst lehnt diese Funktionszuweisung strikt ab und sieht sich eher als "gut gelaunten Familienmenschen". Gröhe, Vater von vier Kindern, ist als Generalsekretär der diplomatische Verbindungsoffizier zwischen Partei, Fraktion und Kanzlerin. Wo immer es in diesem Umfeld kracht, beruhigt Gröhe die Gemüter und verkauft den Berliner Journalisten den Konflikt als echten Beweis innerparteilicher Demokratie. Ego-Trips liegen ihm völlig fern. Sein wichtigstes Ziel: die Verteidigung der schwarz-gelben Koalitionsmehrheit. Das ist ihm nach dem katastrophalen Ergebnis der FDP, die bei der Bundestagswahl 2013 aus dem Bundestag flog, nicht gelungen. Unter der neuen großen Koalition wurde er zum Bundesgesundheitsminister auserkoren, was ihn zu einem der Gewinner der Koalitionsverhandlungen gemacht hat.