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Nach Rezeptfreiheit: Nachfrage nach "Pille danach" angestiegen

Um die Rezeptfreiheit der "Pille danach" gab es heftige Diskussionen. Die Nebenwirkungen könnten gerade für junge Frauen und Mädchen erheblich sein, kritisierten die Gegner der Freigabe damals. Tatsächlich ist der Absatz angestiegen, doch er bleibt seit Sommer 2015 stabil.

Seit März 2015 können Frauen die "Pille danach" direkt in der Apotheke bekommen

Seit März 2015 können Frauen die "Pille danach" direkt in der Apotheke bekommen

Mit der Rezeptfreiheit der "Pille danach" ist die Nachfrage zwar deutlich gestiegen, hat sich aber rasch auf diesem Niveau eingependelt. Seit Sommer letzten Jahres liegt der Absatz ziemlich konstant bei etwa 60.000 Packungen (Einheiten) im Monat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Statistik der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände).

Seit März 2015 können Frauen Präparate für die Verhütung nach Geschlechtsverkehr direkt in der Apotheke bekommen. Der Arzt muss sie nicht mehr extra verschreiben. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), der sich lange gegen die Rezeptfreiheit gesperrt hatte und schließlich von EU-Vorgaben zu dem Schritt veranlasst wurde, setzt nun auf Beratung der häufig jungen Frauen und Mädchen durch die Apotheker.

"Die Apotheker beraten intensiv"

Einen Absatz-Höchststand erreichten die Notfall-Verhütungsmittel im vergangenen August mit mehr als 62.000 Packungen. Im September ging er dagegen wieder deutlich zurück auf gut 55.800, um bis Ende des Jahres wieder auf etwas mehr als 61.000 zu steigen. Im Februar 2015, dem Monat vor der Rezeptfreiheit, hatte der Absatz noch bei etwas mehr als 38.000 Einheiten gelegen. 

Erhältlich sind die Präparate Ellaone, PiDaNa, Unofem Hexal, Pastinor und Levonoraristo. Ellaone war als erstes Präparat im März am Start und konnte seine Umsätze entsprechend steigern. Da es aber das mit Abstand teuerste Präparat ist, konnten die anderen am rezeptfreien Markt zulegen.

Mit der Entlassung der Notfall-Pille aus der Rezeptpflicht verschob sich die Verteilung der unterschiedlichen Abgabe- beziehungsweise Rezeptformen. Reichten davor 20 Prozent der Frauen ein Rezept der Gesetzlichen (GKV) und 80 Prozent ein Rezept der Privaten Krankenversicherung (PKV) ein, waren es nach der Freigabe nur noch 13 Prozent PKV- und 6 Prozent GKV-Rezepte. 81 Prozent der Frauen kamen ohne Rezept. Im letzten Quartal 2015 lag die Verteilung sogar bei 85 Prozent Selbstmedikation sowie 10 Prozent PKV- und 4 Prozent GKV-Rezepte. 

Ohne Rezept müssen die Frauen selbst zahlen. Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen besteht nur nach Verschreibung und für Frauen und Mädchen unter 20 Jahren. Dennoch verzichten die allermeisten Frauen auf ärztliche Beratung und Rezept.

Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Andreas Kiefer, erläuterte, der Anstieg der Nachfrage "war die logische Konsequenz aus der Absicht des Gesetzgebers, Frauen den Zugang zu erleichtern und damit ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden". Dennoch werde bei 15 bis 20 Prozent der Abgaben in der Apotheke immer noch eine ärztliche Verordnung vorgelegt. Und: "Die Apotheker beraten intensiv. Und wir haben bisher keinerlei Sicherheitsprobleme feststellen können."

DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(