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Neue Studie: Zu viel Wurst kann schädlich sein

Ob Salami oder Schinken: Zu viel Wurst auf dem Speiseplan erhöht das Risiko für Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist das Ergebnis einer großangelegten Studie der Universität Zürich.

Mehr als 40 Gramm Wurstwaren oder andere Arten verarbeitetes Fleisch sollten nicht auf dem täglichen Speiseplan stehen. Wer mehr als diese Menge isst, erhöht deutlich sein Risiko, an Krebs zu erkranken oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen. Dadurch steigt die Gefahr, früher zu sterben. Das geht aus einer Studie mit rund 450.000 Teilnehmern hervor, die unter Federführung des Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich entstanden ist.

Bei der Herstellung von Wurst, Salami oder Schinken entstehen durch das Salzen, Pökeln oder Räuchern krebserregende Stoffe wie Nitrosamine. Weil die Fleischwaren auch viel Cholesterin und gesättigte Fette enthalten, erhöht der Verzehr größerer Mengen die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Da Fleisch aber auch wichtige Vitamine wie die B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen liefert, ist ein maßvoller Konsum den Forschern zufolge vertretbar. Obst und Gemüse sollte ebenfalls reichlich auf dem Speiseplan stehen. Allerdings zeigte die Studie, dass diejenigen, die das meiste Fleisch essen, zugleich weniger "Grünfutter" zu sich nehmen als andere Studienteilnehmer.

DPA / DPA
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