Mentale Gesundheit Von Flaschenpost und Eintopf: sieben Tipps einer Resilienz-Forscherin, wie wir besser durch diesen Corona-Winter kommen

Eine Gruppe junger Menschen mit Masken
Resilienz in Corona-Winter
© gettyimages
Schon der zweite Corona-Winter, die vierte Welle, und jetzt auch noch Omikron: Da fällt Zuversicht zunehmend schwer. Die Resilienz-Expertin Michèle Wessa hat dem stern in sieben Punkten erklärt, wie das trotzdem gelingt. 

1. Mit dem vergangenen Jahr vergleichen 

Ja, es gibt sie, Tipps, wie man diesen zweiten Corona-Winter psychisch stabil überstehen kann. Oder zumindest ein bisschen stabiler als den vergangenen. Aber bevor es um Optimieren geht, ist ein erster Punkt wichtig: sich klarzumachen, dass es völlig normal ist, erschöpft zu sein. "Viele von uns sitzen auf dem Trockenen", sagt Michèle Wessa. "Wir sind einfach müde geworden. Kaputt. Weil wir einerseits unglaublich viel leisten mussten, uns anpassen, Lösungen für unzählige Herausforderungen finden. Und andererseits viele Energiequellen, die uns sonst zur Verfügung standen, nicht da waren oder nur für eine kurze Zeit: Freunde treffen, tanzen gehen, ins Café." 

Michèle Wessa sitzt schräg auf einem Stuhl und lächelt
Prof. Dr. Michèle Wessa ist Professorin für Klinische Psychologie und Neuropsychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und seit 2020 Arbeitsgruppenleiterin am Leibniz-Institut für Resilienzforschung
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