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"Lage falsch eingeschätzt": Sportfest trotz Hitzewarnung: Schüler brechen nach Wettlauf reihenweise zusammen

Die Einsicht kam zu spät: In Hamburg hat eine Schule trotz der Hitze mit mehr als 30 Grad ein Sportfest durchgeführt. Mit Folgen: Nach einem Wettlauf klappten gleich mehrere Kinder völlig erschöpft zusammen.

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Sport trotz Hitzewarnung: Sanitäter bringen eine Schülerin zu einem Rettungswagen in Hamburg-Altona

DPA

Bei mehr als 30 Grad sind am Dienstag bei einem Schulsportfest in Hamburg-Altona mehrere Kinder zusammengebrochen. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, wurden trotz Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes 800-Meter-Läufe durchgeführt. Ungefähr 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Insgesamt mussten elf Kinder in umliegende Kinderkrankenhäuser eingeliefert werden. Zwei Kinder verletzten sich am Sprunggelenk, ein Kind wies einen psychischen Erregungszustand auf und acht weitere brachen aufgrund der Hitze erschöpft zusammen.

"Lage falsch eingeschätzt": Schule bricht Sportfest ab

Nach den Vorfällen wurde das Sportfest abgebrochen. Der Schulleiter gab zu, die Lage falsch eingeschätzt zu haben. Man habe versucht, sich auf die Hitze vorzubereiten. Der Sprecher der Schulbehörde sprach von einem "bedauerlichem Vorfall".

Man hätte zwar die Feier durchführen können, jedoch auf einen 800-Meter-Lauf verzichten sollen, hieß es.

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