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Welt-Parkinson-Tag am 11. April: Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Parkinson

Die Nervenkrankheit wird wohl zur Volkskrankheit: Rund 13.000 Menschen jährlich bekommen Parkinson, schätzen Experten. Die Krankheit ist zwar unheilbar, doch ihr Verlauf kann verlangsamt werden.

Mit der steigenden Lebenserwartung in Deutschland wächst auch die Zahl der #Link;http://www.stern.de/gesundheit/parkinson-90400422t.html;Parkinson-Erkrankungen#. Parkinson sei wegen der demographischen Entwicklung dabei, eine Volkskrankheit zu werden, erklärte die Vorstandschefin der Deutschen Parkinson Vereinigung, Magdalene Kaminski, am Dienstag in Berlin. Derzeit sind demnach bundesweit rund 280.000 Menschen mit Parkinson bekannt. Gesicherte Zahlen gibt es aber nicht. Experten schätzen, das in Deutschland künftig jährlich rund 13.000 neue Parkinson-Erkrankungen hinzukommen werden.

Parkinson gehört zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Erstmals hat der #Link;http://www.stern.de/wissen/gesund_leben/parkinson-gesunder-geist-in-krankem-koerper-538912.html;Arzt James Parkinson 1817 die Symptome beschrieben#. Die Krankheit ist nicht heilbar. Wenn die ersten Symptome richtig diagnostiziert werden, lässt sich Morbus Parkinson aber inzwischen so gut behandeln, dass der Krankheitsverlauf erheblich verlangsamt wird.

Meist treten die ersten Symptome im Alter zwischen 50 und 60 Jahren auf. Den Angaben zufolge sind aber acht bis zwölf Prozent der Patienten erst um die 40 Jahre alt oder noch jünger. Zum Welt-Parkinson-Tag, der jährlich am 11. April veranstaltet wird, informieren Experten bundesweit über Hintergründe und Behandlung der Krankheit.

ger/AFP / AFP

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