Fünf Irrtümer Vom Kinderzähnen und Limonade


Rund ums Thema Zähne kursieren viele Irrtümer und ungenaue Informationen. Nur wer Bescheid weiß, kann dafür sorgen, dass die Zähne gesund bleiben.

1. "Wer alt wird, bekommt irgendwann eine Zahnprothese."
Beim heutigen Stand der Zahnheilkunde und mit guter Pflege können die Zweiten problemlos ein ganzes Leben lang halten.

2. "Karies bekommen Kinder nur, wenn sie viele Süßigkeiten essen."


Karies wird nicht durch große Mengen von Süßigkeiten ausgelöst, sondern durch die Häufigkeit des Konsums: Wer alle zwei Stunden einen Keks knabbert, schadet den Zähnen mehr als jemand, der einmal am Tag 20 isst. Neben süßen Snacks können auch gezuckerte Getränke, Obstsäuren und zu langes Stillen Karies verursachen.

3. "Um die Milchzähne braucht man sich nicht zu kümmern. Die fallen ja sowieso aus."


Karies an den Milchzähnen kann bleibende Schäden an den zweiten Zähnen verursachen. Außerdem können Zahnlücken bei Kleinkindern zu Fehlentwicklungen am Kiefer und zu Problemen beim Sprechenlernen und Essen führen.

4. "Ich habe weiches Zahnmaterial, das liegt bei uns in der Familie."


Menschen haben genetisch bedingt kein unterschiedlich hartes Zahnmaterial - sie putzen sich allerdings höchst unterschiedlich die Zähne.

5. "Wie Löcher gefüllt werden, ist egal. Hauptsache, sie werden gefüllt."


Mit jeder neuen Füllung wird der Zahn weiter geschwächt. Je hochwertiger das Material einer Füllung, desto länger hält sie - Amalgamfüllungen acht bis zehn Jahre, Keramik- oder Goldinlays bis zu 15 Jahren.


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