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ZECKEN: Warnung vor Lyme-Borreliose und FSME

Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch in Deutschland wieder die Zecken-Saison. Zeckenbisse sind zwar in vielen Fällen vollkommen harmlos, sie können aber gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen.

Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch in Deutschland wieder die Zecken-Saison. Bis in den Herbst hinein warten die kleinen Blutsauger auf Büschen, in Gräsern und im Unterholz auf ihre Opfer. Zwar sind Zeckenbisse in vielen Fällen vollkommen harmlos, allerdings können sie zwei gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen: die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME).

Bayern und Baden-Württemberg sind Risikoregionen

Diese Virusinfektion kommt nur in ganz bestimmten Gebieten Europas auf. In Deutschland zählen laut Apotheken-Zeitschrift »Ratgeber« Bayern und Baden-Württemberg zu den Risikoregionen. Deutschlandweit erkrankten pro Jahr zwischen 150 und 300 Personen an der Infektion, die zu Fieber, Kopfschmerzen und manchmal auch zu der gefährlichen Hirnhauterkrankung führen könne. Zu Infektionen komme es meist in der Freizeit, beim Wandern, Campen oder auch bei der Arbeit im Garten. An Borreliose, die häufig mit Fieber und Gelenkschmerzen einher geht, erkranken in Deutschland dem Bericht zufolge jährlich zwischen 30.000 und 60.000 Menschen.

Geschlossene Kleidung tragen

Um die Gefahr durch Zeckenbisse zu bannen, raten Experten, im Wald ausschließlich auf Spazierwegen zu gehen, geschlossene, helle Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen und sich mit Insekten abwehrenden Mitteln einzureiben. Zudem sollten schon während eines Ausflugs ins Grüne Kleidung und Körper systematisch nach Zecken abgesucht werden. Wer einen dieser Blutsauger entdecke, solle ihn möglichst umgehend und vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Danach solle die Einstichstelle desinfiziert werden. Falls sie sich entzünde oder röte, solle ein Arzt aufgesucht werden.

AP

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