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Apple nimmt nun Android-Handys in Zahlung Tausche altes Galaxy gegen neues iPhone


Apple will Neukunden das iPhone 6 schmackhaft machen: Ab sofort kann man in vielen Ländern sein Android-Smartphone beim Kauf eines iPhones in Zahlung geben. Doch lohnt sich das wirklich?

Seit August 2013 können iPhone-Besitzer ihr altes, gebrauchtes Smartphone im Apple Store gegen ein neues austauschen. Dabei wird das alte iPhone gegen einen Gutschein in Zahlung genommen, das neue Handy wird dadurch billiger. Nun hat Apple sein Rückkaufprogramm auch auf Geräte von anderen Herstellern ausgeweitet.

Das US-Portal "MacRumors" berichtet, dass der Konzern in den USA, Kanada, Großbritannien, Italien, Frankreich und Deutschland auch Smartphones von Android-, Windows-Phone- und Blackberry-Nutzern annimmt. Hierzulande ist das Rückkaufprogramm im Apple Store verfügbar, online kann der Service noch nicht genutzt werden. Zudem wird Kunden dort geholfen, ihre Adressbücher von Android auf das neue iPhone zu übertragen.

Mit dem neuen Eintauschprogramm attackiert Apple seine Konkurrenten: Das Programm gilt für insgesamt acht Sony-Modelle, fünf Nokia-Smartphones, vier Blackberrys, 22 Samsung-Modelle, sieben HTC-Smartphones und neun Geräte von LG. Für ein gut erhaltenes Galaxy S5 mit 32 Gigabyte Speicherplatz bietet Apple knapp 200 Euro Rabatt an, für ein Xperia Z3 sind es 190 Euro, ein Nokia Lumia 930 im guten Zustand bringt allerdings nur knappe 105 Euro.

iPhone 6 ist ein Bestseller

Wer darüber nachdenkt, sein altes Gerät im Apple Store gegen ein neues iPhone auszutauschen, sollte zuvor allerdings bei Ebay und Co. schauen: Oftmals bekommt man dort für gebrauchte Smartphones mehr Geld. Beim Galaxy S5 sind beispielsweise 20 Prozent mehr drin, als man bei Apple ausbezahlt bekommen würde.

Bei Apple-Nutzern ist das Eintausch-Programm aufgrund der Bequemlichkeit beliebt. Auch bei Android könnte das funktionieren: Der Großteil der iPhone-Neukäufer seien frühere Android-Besitzer, sagte Tim Cook im Januar. Dort konnte er Rekordzahlen für das iPhone 6 vermelden: In nur drei Monaten brachte er 74,5 Millionen Geräte an den Mann.

Christoph Fröhlich

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