Kultur Die Künstlerin Alli Neumann kämpft gegen Patriarchat, Rassismus, Tierquälerei. Puh, kann man da denken. Oder ihr mal zuhören

Neumanns Anliegen: gesellschaftliche Ketten abzulegen. Gegen Schmuck ist nichts einzuwenden
Neumanns Anliegen: gesellschaftliche Ketten abzulegen. Gegen Schmuck ist nichts einzuwenden
© Clara Nebeling
Die Schauspielerin und Sängerin Alli Neumann kämpft gegen den Geist des Gestrigen und setzt sich für Obdachlose und die LGBTQ-Bewegung ein. Ganz schön anstrengend, denken da manche. Und verpassen, was sie alles zu sagen hat.
Lena Steeg

Am Anfang ist das Verstehen, sagt Alli Neumann. Nur wenn man verstehe, könne man sich verzeihen. Noch vor dem Kampf sei das das Wichtigste und Härteste zugleich. Sich selbst zu sagen: Das ist alles nicht deine Schuld. Aber verändern musst du es trotzdem.

Neumann, Mitte 20, ist Schauspielerin und Sängerin, und das gerade überall. Im ARD-Film "3 1/2 Stunden" spielt sie eine Bandleaderin aus der DDR und komponierte bei der Gelegenheit gleich noch den Soundtrack, für den Film "Ein nasser Hund" (aktuell im Kino) schrieb sie den Titelsong und veröffentlicht parallel dazu ihr neues Album "Madonna Whore Komplex".

Mehr zum Thema

Newsticker