Buchtipp Die "Jüdische Weltgeschichte" von Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohns "Jüdische Weltgeschichte" ist brandaktuell. Nun hatte auch Kassel seine "Judensau": Ausschnitt des Documenta-Wimmelbildes
Michael Wolffsohns "Jüdische Weltgeschichte" ist brandaktuell. Nun hatte auch Kassel seine "Judensau": Ausschnitt des Documenta-Wimmelbildes
© epd-bild/Andreas Fischer
In seiner Weltgeschichte des Judentums schreibt Michael Wolffsohn zwangsläufig auch über die Gegenwart.

Was werden sich künftige Historiker die Augen reiben, wenn sie auf den Juni des Jahres 2022 zurückblicken. Da durfte in Deutschland innerhalb einer Woche gleich zweimal die "Judensau" Revival feiern. Einmal dank des Bundesgerichtshofs, der eines der ekelhaftesten Monumente des Judenhasses an der Wittenberger Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert für unbedingt erhaltenswert befand. Zum anderen durch das längst wieder abgehängte Wimmelbild eines indonesischen Künstlerkollektivs auf der Documenta, auf dem die Stilmittel des NS-Hetzblatts "Der Stürmer" mit der Postmoderne vermählt wurden.

Einführungskurs von Michael Wolffsohn


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