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Die Maske: Cameron Diaz war nur die zweite Wahl

Am 29. Juli feiert "Die Maske" 25-jähriges Jubiläum. Cameron Diaz wurde durch den Film zum Star. Dabei sollte sie gar nicht dabei sein...

Jim Carrey und Cameron Diaz in "Die Maske

Jim Carrey und Cameron Diaz in "Die Maske

Heute ist sie einer der größten Hollywood-Stars, aber Anfang der 1990er Jahre sah das noch ganz anders aus. Vor "Die Maske" (1994) kannte keiner Cameron Diaz (46) - die kultige Komödie mit Jim Carrey (57) machte sie über Nacht zur gefragten Schauspielerin, bevor sie mit "Verrückt nach Mary" (1998) zum Mega-Star aufstieg. Doch ursprünglich sollte eine ganz andere Frau die Rolle der Tina Carlyle neben Carrey übernehmen.

Sie sollte zu Tina werden

Eigentlich war Anna Nicole Smith für die Rolle vorgesehen. Das 2007 verstorbene Model sei die erste Wahl von Regisseur Chuck Russell (61) gewesen, wie Casting-Chefin Fern Champion dem Branchenblatt "Variety" erzählt. Doch von dem Gedanken habe er sich bald verabschiedet, wie Russell erklärt. "Wir haben uns getroffen. Anna war charmant und lebendig, besaß allerdings andere Qualitäten nicht, die für die Rolle gebraucht wurden." Er habe sie danach nicht einmal Szenen vorsprechen lassen.

Ein Zufall brachte Diaz, die zu diesem Zeitpunkt noch ein Model war, den Job. Champion erklärt, dass sie sich die damaligen Topmodels angesehen habe, aber keine geeignete Kandidatin gefunden hätte. Darum fragte sie einfach bei einer Freundin mit einer Modelagentur nach, die ihre Büros im gleichen Gebäude hatte. "Es gibt da dieses eine Mädchen", sei ihr gesagt worden - und dieses eine Mädchen war Diaz.

Keine Alternative

Champion sei beim ersten Treffen ganz hin und weg von Diaz gewesen, obwohl diese keinerlei Schauspielerfahrung hatte. Während des Casting-Prozesses nahm sie Schauspiel- und Tanzstunden. Als Russell dann erstmals auf Diaz traf, war auch er überzeugt: "Wenn es nach mir ging, war sie nach ihrem ersten Vorsprechen die einzige Kandidatin für die Rolle. Und dann habe ich ihre Chemie mit Jim gesehen." Acht weitere Vorsprech-Sessions später habe er schließlich auch die Produzenten von Diaz überzeugt gehabt.

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