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"Big Brother": Tatjana Gsell lässt sich wieder einsperren

Gerade mal fünf Monate auf freiem Fuß, lässt sich Tatjana Gsell erneut einsperren. Diesmal allerdings freiwillig: Sie zieht in den Luxus-Bereich des "Big Brother"-Containers ein.

Fünf Monate nach ihrer Entlassung aus der Untersuchungshaft lässt sich Tatjana Gsell, Witwe des Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell, freiwillig einsperren. Am kommenden Donnerstag ziehe die 32-jährige Millionenerbin in den Luxus-Bereich des "Big Brother"-Containers ein, bestätigte eine Sprecherin der Show-Agentur. Als VIP-Gast verbringe Gsell dort vier Nächte.

"Ich will den Leuten mal zeigen, wie ich wirklich bin. Nicht nur Luxusweib, sondern total locker drauf", begründete Tatjana Gsell in der "Bild"-Zeitung ihre Teilnahme. Gedanken darüber, was täglich auf sie zukomme, habe sie sich noch nicht gemacht. "Was es auch sein wird, ich stelle mich der Herausforderung", versprach Gsell.

Berühmt wie Verona

Der "Big Brother"-Agentur zufolge ist Gsell aber nicht verpflichtet, an den Aufgaben für die Bewohner teilzunehmen. Von ihrem Auftritt in der Kamera-Show erhofft sich die 32-Jährige offenbar eine Steigerung ihres Bekanntheitsgrades: "Verona Feldbusch war ja auch mal im Container und hatte einen guten Promi-Bonus davon", sagte sie der "Bild"-Zeitung.

Laufendes Ermittlungsverfahren

Gsell war gemeinsam mit ihrem Mann im Januar 2003 in einen Versicherungsbetrug verwickelt. Bei einem vorgetäuschten Raubüberfall wurde der 76-jährige Schönheitschirurg so schwer verletzt, dass er zwei Monate später starb. Gegen Tatjana Gsell läuft noch ein Ermittlungsverfahren.

Mit Prominenten wie Tatjana Gesell oder Frederic Prinz von Anhalt, dem Mann von Schauspielerin Zsa Zsa Gabor, will der Sender die Einschaltquoten der "Big Brother"-Serie nach oben treiben.

AP / AP