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Ex-Spion Litvinenko Hollywood-Stars streiten um Polonium-Story


Ein Stoff, der besser als jedes fiktive Drehbuch ist: die Polonium-Geschichte um den russischen Ex-Spion Alexander Litwinenko. Kein Wunder, dass sich Hollywood darum streitet. Wer macht das Rennen, Johnny Depp oder Michael Mann?

Die Hollywood-Studios Columbia und Warner liefern sich Medienberichten zufolge einen Wettlauf um die Verfilmung des Schicksals von Exspion Alexander Litwinenko. Beide Studios hätten jeweils bereits das Recht an Büchern über den ermordeten russischen Exagenten gekauft, berichtete das Magazin "Variety" am Wochenende. Litwinenko starb am 23. November in London an einer Polonium-Vergiftung.

Warner Bros. geht mit Johnny Depp als Produzent ins Rennen, wie "Variety" in seiner Print-Ausgabe meldete. Das Studio habe für Depps Produktionsgesellschaft Infinitum Nihil die Rechte an einem bislang noch nicht erschienenen Buch des "New York Times"-Journalisten Alan Cowell erworben. Depp werde den Film produzieren und vielleicht auch selbst darin mitspielen.

Columbia Pictures plant laut einem Bericht auf der amerikanischen "Variety"-Website einen Spionagethriller unter Regie von Michael Mann ("Heat", "Collateral", "Miami Vice"). Für 1,5 Millionen Dollar (1,2 Millionen Euro) habe das Studio dazu die Rechte an einem Buch erworben, das Litwinenkos Witwe Marina zusammen mit Alex Goldfarb, einem Freund des Exspions, in einigen Monaten veröffentlichen werde. Warner habe sich auch um die Filmrechte an dem Buch bemüht, sei jedoch von Columbia ausgestochen worden.


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