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Bibelfilm von Ridley Scott: Mehrere Länder verbieten "Exodus"

Fehler im Drehbuch, nachlässiger Umgang mit Religion und sogar Geschichtsfälschung: Nach Marokko und Ägypten haben nun auch die Vereinigten Arabischen Emirate den Bibelfilm "Exodus" verboten.

Das Filmplakat für Ridley Scotts Bibelfilm "Exodus" hängt an Weihnachten in Marokkos Hauptstadt Rabat

Das Filmplakat für Ridley Scotts Bibelfilm "Exodus" hängt an Weihnachten in Marokkos Hauptstadt Rabat

Das Bibel-Epos "Exodus" von Regisseur Ridley Scott darf auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht gezeigt werden. "Wir können den Film nicht zeigen, weil das Drehbuch eine Reihe von Fehlern enthält", sagte der Leiter des nationalen Medienrats, Juma Obeid Al Leem, der Zeitung "The National" in Abu Dhabi.

Der Film vermittele ein falsches Bild des Islam und anderer Religionen. "Wir können eine solche Nachlässigkeit nicht dulden." Der Medienrat habe darum gebeten, einige Szenen herauszuschneiden. Die Produzenten hätten dies aber abgelehnt, erklärte Al Leem.

Zuvor hatten bereits die Behörden in Marokko und Ägypten den Kinostart in ihren Ländern untersagt. Der Bibel-Film zeigt den Auszug Moses aus Ägypten. Das ägyptische Kulturministerium warf dem britischen Regisseur "Geschichtsfälschung" vor.

haw/DPA / DPA
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