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Französischer Filmpreis Césaren für Tarantino, Fincher, Polanski und Beauvois


Drei "Césaren" für den Mönchsfilm "Von Menschen und Göttern". Der Streifen von Regisseur Xavier Beauvois setzte sich am Freitagabend gegen den Polit-Thriller "Der Ghostwriter" durch. Doch auch Roman Polanski musste nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

Zwei Tage vor der Verleihung der Oscars ist in Paris seine französische Variante verliehen worden - der "César". Als bester Film wurde das Drama "Von Menschen und Göttern" ausgezeichnet, der in insgesamt elf Kategorien nominiert worden war. Doch nur in zweien konnte sich der Streifen über die Entführung und Ermordung von Mönchen in Algerien letztlich durchsetzen: Der 79-jährige Schauspieler Michael Lonsdale wurde als bester Nebendarsteller geehrt, Caroline Champetier erhielt einen "César" für ihre Kameraführung.

Für seine Arbeit am Polit-Thriller "Der Ghostwriter" wurde der umstrittene Star-Regisseur Roman Polanski geehrt. Der Film, in dem Ewan McGregor und Pierce Brosnan die Hauptrollen spielen erhielt außerdem die Auszeichnung für die beste Filmadaption eines Romans und für die beste Filmmusik.

Die Ehrentrophäe ging an US-Regisseur Quentin Tarantino für sein Lebenswerk. Die Feierlichkeiten im Pariser Théâtre du Châtelet wurden von der zweifachen Oscar-Preisträgerin Jodie Foster eröffnet: Es war das erste Mal seit 17 Jahren, dass ein Star aus dem Ausland den "César" präsentierte - und die Oscar-Preisträgerin meisterte die Aufgabe mit akzentfreiem Französisch.

jwi/DPA/AFP DPA

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