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Gilde-Filmpreis: 'Good bye, Lenin' erneut erfolgreich

Auch bei den kleineren Preisverleihungen führt an der deutschen Komödie 'Good Bye, Lenin' kaum ein Weg vorbei. Die Gilde deutscher Filmkunsttheater fand den Film einfach goldig.

Der Erfolgsfilm 'Good bye, Lenin!' ist am Mittwochabend in Marburg mit dem Gilde-Filmpreis 2003 in Gold ausgezeichnet worden. Der Film von Regisseur Wolfgang Becker hatte im Juni bereits neun Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis abgeräumt. Im April gab's die 'Goldene Leinwand' für den Kassenschlager, den mehr als 4,5 Millionen Menschen gesehen hatten. Den Gilde-Filmpreis in Silber erhielt 'Solino' von Fatih Akin, der im letzten Herbst in die Kinos kam. Der Film über zwei italienische Brüder in Deutschland, gespielt von Moritz Bleibtreu und Barnaby Metschurat hatte ebenfalls Zuschauer wie Kritiker begeistert.

Als bester ausländischer Film wurden mit Gold der französische Landromantik-Streifen 'Eine Schwalbe macht den Sommer' und mit Silber die Mädchenfußball-Komödie 'Kick it like Beckham' ausgezeichnet.

Die Gilde deutscher Filmkunsttheater vergibt seit 1977 Preise in vier Kategorien - jeweils in Gold und Silber für deutsche und ausländische Filme. Die Preisträger werden durch eine Befragung der 260 Mitgliedskinos der Gilde ermittelt. Ausschlag gebende Kriterien seien sowohl der Publikumserfolg als auch der künstlerische Anspruch, hieß es.

Die Gilde deutscher Filmkunsttheater wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Nominiert waren auch die deutschen Filme 'Nackt', 'Rivers and Tides' und 'Halbe Treppe' sowie die ausländischen Filme 'Frida', 'Bowling for Columbine' und 'Der Pianist'. Dieses Jahr hatten allerdings eher Komödien die Nase vorn.