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Kinofilm über Mark Zuckerberg: Böses Denkmal für den Facebook-Gründer

Wer ist Mark Zuckerberg, der Mann, dem 500 Millionen Facebook-Nutzer ihre Informationen anvertrauen? Im Film "The Social Network" wird der künftige Milliardär als unsympathisch und skrupellos dargestellt. Der Facebook-Gründer selbst sagt, er wolle die Welt verändern.

Hollywood holt aus: Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kommt in einem neuen Film aus der Traumfabrik nicht gut weg. Am Freitag eröffnete "The Social Network" das 48. New York Film Festival, in Deutschland kommt der Streifen von David Fincher ("Fight Club") am 7. Oktober in die Kinos. Ramponiert der Film Zuckerbergs Ruf, der schon angeschlagen ist, unter anderem weil in seinem Online-Netzwerk die Privatsphäre-Einstellungen immer wieder verändert werden?

Sicher ist: Hollywood zeigt seine alte Macht, das öffentliche Bild einer Person zu prägen - diesmal bei einem Web-2.0-Star. Anderen Größen des Computer-Zeitalters wie Microsoft-Gründer Bill Gates, Apple-Chef Steve Jobs oder den Gründern von Google blieb bislang ein Film über ihren Aufstieg erspart. Zuckerberg bekommt bereits mit 26 Jahren ein böses Denkmal gesetzt. Die unterschwellige Frage des Films geht für Facebook ans Eingemachte und macht den Film so gefährlich für die Firma: Kann man diesem Mann vertrauen?

Zum Auftakt sieht der Zuschauer einen sozial ungelenken Studenten, der seine Freundin ziemlich unsympathisch zutextet. Erica (Rooney Mara) macht daraufhin Schluss, nicht ohne Mark (Jesse Eisenberg) etwas mitzugeben: Er werde eines Tages reich sein und Erfolg haben, aber er werde wohl immer denken, dass Mädchen ihn nicht mögen, weil er ein Streber sei. Die Wahrheit sei jedoch, dass sie ihn nicht mögen, weil er ein Arschloch sei. Später im Film sagt eine andere Frau: "Sie sind kein Arschloch - Sie kommen nur so rüber."

So oder so: Zuckerberg dürfte sein Abbild ganz und gar nicht gefallen. Hinter den Kulissen versuchte Facebook, gegen den Film vorzugehen, der auf einem - sagt der Autor Ben Mezrich selbst - zugespitzten Buch beruht: "Milliardär per Zufall. Die Gründung von Facebook - eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug". Böse Zungen behaupten, es sei eine gezielte Rache-Aktion des früheren Zuckerberg-Mitstreiters Eduardo Saverin, um der Firma zu schaden.

Zuckerberg sagt: "Dieser Film ist Fiktion." Mit Facebook habe er die Welt zu einem offeneren Ort machen wollen. Der Film lege stattdessen nahe, er habe das Netzwerk eingerichtet, um leichter Frauen kennenzulernen. Betont locker gibt Zuckerberg zu Protokoll, Finchers Werk nicht angucken zu wollen. Doch der Kinostreifen setzt ihn unter Druck - es dürfte kein Zufall sein, dass Zuckerberg rechtzeitig zur New Yorker Filmpremiere medienwirksam eine 100- Millionen-Dollar-Spende für Schulen in den USA bekanntgibt.

Den Trailer zum Film unterlegt der belgische Mädchenchor Scala mit dem Radiohead-Song "Creep" (Widerlicher Mensch). Der Werbespruch des Films lautet "Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen". Er spielt auf die halbe Milliarde Menschen an, die Facebook inzwischen als Nutzer zählt, sowie die Freundschaften, die zerbrachen, als Zuckerberg frühere Weggefährten hinter sich ließ. Einige zerrten ihn sogar vor Gericht, weil sie sich übers Ohr gehauen fühlten und ihm vorwarfen, ein Ideen-Dieb zu sein.

Genau diese Geschichten verwebt der Film sehr spannend. Regisseur Fincher, bekanntgeworden mit dem Thriller "Sieben" und gefeiert für den Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button", springt zwischen der Facebook-Gründungszeit an der Elite-Uni Harvard und den späteren Prozessen hin und her. Das Drehbuch schrieb Aaron Sorkin ("Der Krieg des Charlie Wilson"), ausführender Produzent war Oscar-Preisträger Kevin Spacey ("American Beauty").

Am Anfang der Filmgeschichte steht die Motivation eines egomanischen Nerds: Im Herbst 2003 möchte der 19-jährige Mark kein Außenseiter mehr sein und es unbedingt in die verheißungsvollen, abgeschotteten Studenten-Vereinigungen schaffen. "Ich muss irgendwas Bedeutsames tun, damit die Clubs auf mich aufmerksam werden."

Der Computer-Fan, der in seinem Blog seine Ex-Freundin bloßstellt, entwickelt ein Web-Portal für seine Mitstudenten. "Ich rede davon, sämtliche sozialen Erlebnisse im College online zu stellen." Die Idee dahinter: "Die Leute wollen ins Internet und wissen, was ihre Freunde machen. Also baue ich 'ne Website, die das anbietet." Der Erfolg überrollt Zuckerberg und seinen Kumpel Saverin (Andrew Garfield). Ein erbitterter Machtkampf bahnt sich an.

Schnell wächst Facebook über die Campus-Grenzen hinaus. Sean Parker, der einstige Mitgründer der Musiktauschbörse Napster - gespielt von Popsänger Justin Timberlake - taucht als Mentor auf. Längst geht es nicht mehr nur um eine Kommunikationsrevolution an der Hochschule, sondern um eine Veränderung der Welt - und außerdem um viel Geld. Timberlake alias Parker sagt: "Eine Million Dollar ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Eine Milliarde!" Die Milliarde hätte Zuckerberg längst haben können. Er schlug jedoch mehrere Angebote aus, Facebook zu verkaufen. Der irgendwann anstehende Börsengang dürfte ihn dafür zum Multimilliardär machen.

Gregor Tholl, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(