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Matt Damon im Interview: "Yeah, es bricht mir das Herz"

"Promised Land" heißt der neue Film von Matt Damon. Er handelt vom umstrittenen Fracking. Im Interview mit stern.de sprach der US-Star über Lügen, Kohle und Beton.

Mister Damon, glauben Sie, ein Film mit einer Botschaft wie "Promised Land" kann etwas bewirken?
Keine Ahnung. Ich kann den Film nur machen, in die Kinos bringen und Daumen drücken. In den USA hat er nicht richtig funktioniert. Ob das in Europa genauso sein wird, weiß ich nicht. Aber ich liebe diesen Film. Ich würde ihn genauso wieder drehen!

Dabei ist Kritik am Fracking gerade hochaktuell - obwohl angeblich schon seit den 50er Jahren auf diese Art nach Erdgas gebohrt wird.
Das ist eine Lüge! Die Energie-Industrie behauptet nur, sie würden das schon ewig so machen. Aber diese Art von Fracking ist eine neue Technologie. Wir haben für den Film alle Argumente der Industrie recherchiert und hinterfragt. Nur eine Aussage trifft leider zu: Wer gegen Fracking ist, ist für Kohle und Öl.

Und was ist mit Wind und Sonne?
Ja, ich weiß, Deutschland ist da Weltmarktführer. Aber es reicht einfach noch nicht aus.

Ihr Film behandelt das umstrittene Thema sehr ausgewogen. Selbst Ihr Charakter macht eine gewisse Wandlung durch. Sie selbst sind dagegen, oder?
Sagen wir mal so: Ich bin skeptisch, wenn große Firmen, die einen Haufen Geld machen, mich damit beschwichtigen wollen, dass alles in Ordnung wäre. Die haben sich diese Skepsis historisch verdient. Mir gefällt die Idee, dass Amerika nicht länger von Öl aus dem Ausland abhängig wäre. Aber die Frage bleibt: Wie sauber ist sie denn wirklich, diese angeblich so saubere neue Energiequelle?

Interessant ist auch, dass sich in Ihrem Film eher die Konservativen plötzlich für mehr Umweltschutz einsetzen.
Nein, in Wirklichkeit lassen sich viele Farmer auf einen Fracking-Deal ein. Weil sie das Gefühl haben, sie hätten sonst in der Finanzkrise keine Überlebenschance. Und wenn nachher das Grundwasser verseucht ist, müssen sie sich das Trinkwasser für ihre Kühe eben von woanders her liefern lassen. Und es gibt noch ein anderes Problem: Die New Yorker, die auf dem Land ein Häuschen haben, sind natürlich gegen Fracking, während die Einheimischen sagen: Fuck you, ihr seid doch nur am Wochenende hier. Wir müssen hier leben.

Besitzen Sie selbst Land?
Ich bin ein Stadtmensch. Ich lebe in New York. Aber wir ziehen bald um nach Los Angeles, damit meine Kinder zumindest einen kleinen Garten hinterm Haus haben. Ich liebe New York, aber es ist schon sehr viel Beton.

Sie engagieren sich schon seit Längerem für verschiedene Umweltprojekte. War dieser Film ein persönliches Anliegen?
Ich habe keinen Masterplan. Ich mochte das Thema von Anfang an, diese Ideen von Bürgerbeteiligung und unserer Verantwortung für kommende Generationen. Darüber unterhalte ich mich sowieso dauernd mit meinen Freunden.

Nicht über Sport?
Wir reden auch über Baseball, glauben Sie mir.

Okay, anders gefragt: Liegt Ihnen "Promised Land" mehr am Herzen als andere Filme?
Es hat einfach lange gedauert, die Geschichte zu schreiben und zu produzieren. Das ist schon intensiver, als wenn ich nur als "Söldner" irgendwo angeheuert werde. Und wenn der Film dann an der Kasse floppt: Yeah, das bricht mir verdammt nochmal das Herz!

Vielleicht liegt es daran, dass "Promised Land" wirkt wie einer dieser altmodischen Filme mit Botschaft aus den 70er-Jahren.
Das sagen die Leute auch über "Argo", und der ist super angekommen. Die 70er-Jahre waren die beste Zeit für Filmemacher, ich nehme das also als Kompliment. Wissen Sie, ich habe so viele Filme gedreht. Manche waren Hits, andere nicht. Und wieder andere sind zuerst gefloppt, wie mein Poker-Drama "Rounders", und nun, 15 Jahre später, schreibt er plötzlich schwarze Zahlen, und es gibt Überlegungen, eine Fortsetzung zu drehen. Manchmal brauchen die Leute einfach eine Weile, um einen Film für sich zu entdecken.

Matthias Schmidt
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(