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15 Dinge, die Sie über Michelle Pfeiffer wissen müssen

Die Neunziger mit wunderbaren Filmen wie "Die fabelhaften Baker Boys" oder "Frankie und Johnny" waren ihre große Zeit. Dann legte sie für ihre Kinder immer wieder längere Pausen ein. Nun ist sie wieder öfter im Kino unterwegs, wie aktuell in Darren Aronofskys Thriller "Mother!".

•Ihr neuer Film ist Darren Aronofskys Psycho-Grusler "Mother!" um die junge Frau (Jennifer Lawrence) eines Dichters mit Schreibblockade (Javier Bardem), die langsam den Verstand zu verlieren scheint. Ein Grund sind auch die mysteriösen Besucher, die ihr Haus bevölkern, darunter ein Fremder (Ed Harris) und dessen Gattin, gespielt von .

•Sie wurde am 29. April 1958 als zweites von vier Kindern im kalifornischen geboren. Ihr Vater Richard handelte mit Klimaanlagen, ihre Mutter Donna Jean war Hausfrau. Michelles eine jüngere Schwester Dedee arbeitet ebenfalls als Schauspielerin.

•Ihre erste Rolle spielte sie in den Mittsiebzigern als "" in Disneylands Main Street Electrical Parade.

•1978 wurde Michelle zu Miss Orange County gewählt und belegte anschließend bei der Wahl zur Miss den sechsten Platz. Kurze Zeit später nahm sie sich einen Agenten und besuchte Vorsprechtermine für TV- und Kinorollen.

•Die ersten Engagements folgten schnell. Zu ihren Frühwerken zählen die TV-Serie "B.A.D. Cats" (1980)


…und ihr Kinodebüt in der Romanze "Falling in Love Again" (1980)


•Werbung für Lux Seife machte Michelle Pfeiffer in dieser Zeit auch:


•1982 hinterließ sie einen nachhaltigen Eindruck in "Grease 2", der Film war nicht besonders gut, sie aber schon. Hier singt sie "Cool Rider":


•Brian De Palma war der gleichen Meinung und besetzte sie in seinem Gangster-Epos "Scarface". Der Blick von Al Pacino sagt eigentlich alles:


•Nur nochmal, weil es so schön ist: Michelle singt "Makin' Whoopee" in einem ihrer schönsten Filme, "Die fabelhaften Baker Boys": 


•Sie war von 1981 bis 1990 mit Peter Horton verheiratet, ein Schauspiel-Kollege wie Fisher Stevens, mit sie danach drei Jahre liiert war. Sie hat eine Adoptivtochter, Claudia Rose, 24, und einen leiblichen Sohn, Henry (23). Dessen Vater ist der TV-Autor und -Produzent David E. Kelly ("Ally McBeal"), den sie am 13. November 1993 geheiratet hatte.

•Michelle war dreimal für den Oscar nominiert, als Beste Hauptdarstellerin in "Die fabelhaften Baker Boys" (1990) und "Love Field" (1993), sowie als Beste Nebendarstellerin in "Gefährliche Liebschaften" (1989).

•Von 1989 bis 1994 war sie jedes Jahr für einen Golden Globe nominiert, 1990 gewann sie ihn als Beste Hauptdarstellerin in "Die fabelhaften Baker Boys".

•Das sagt sie:

"Ich spiele gratis, verlange aber eine hohe Gage als Kompensation für all den Ärger, der mit dem Dasein einer öffentlichen Person verbunden ist. In dieser Beziehung habe jeden Cent verdient, den ich bekomme."

•Das sagen andere:

"Sie ist eine Schauspielerin, die innere Konflikte nur mit ihren Augen sichtbar machen kann. Das beherrscht sie besser als jeder andere Filmstar ihrer Generation." (Martin Scorsese, Regisseur ihres Film "Zeit der Unschuld").

Michelle Pfeiffer für Einsteiger:

"Scarface" (1983)

"Die Mafiosi-Braut" (1988)

"Gefährliche Liebschaften" (1988)

"Die fabelhaften Baker Boys" (1989)

"Franky und Johnny" (1991)

"Love Field" (1992)

"Zeit der Unschuld" (1993)

"Schatten der Wahrheit" (2000)

"Der Sternwanderer" (2007)

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo