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Regisseur Blake Edwards gestorben: "Der Rosarote Panther" trägt schwarz

Blake Edwards ist tot. Der oscarprämierte US-Regisseur, der mit Filmen wie "Frühstück bei Tiffany" oder "Der Rosarote Panther" Filmgeschichte schrieb, starb im Alter von 88 Jahren.

Der oscarprämierte US-Regisseur Blake Edwards ist mit 88 Jahren gestorben. Edwards' Agent gab den Tod des erfolgreichen Filmemachers am Donnerstag bekannt. Laut US-Medien war er am Vorabend in Santa Monica an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. In den 1960-er und 1970-er Jahren hatte Edwards mit seiner "Pink Panther"-Filmserie um den tolpatschigen Inspektor Clouseau die Herzen des Kinopublikums erobert.

Edwards arbeitete mit Filmlegenden wie Audrey Hepburn, Cary Grant, Tony Curtis und Jack Lemmon zusammen. Eine weitere legendäre Schauspielerin, Julie Andrews, wurde seine Frau. Sie war nach Berichten von US-Medien bei ihm, als er starb.

Vor sechs Jahren hatte Edwards den Oscar für sein Lebenswerk bekommen. In insgesamt sieben Filmen der Reihe "Der Rosarote Panther" hatte er zwischen 1963 und 1978 die Filmfigur des Inspektor Clouseau (Peter Sellers), der mit viel Ungeschick einen Juwelendieb verfolgt, unsterblich werden lassen. Auch die Filmmusik von Henry Mancini hat inzwischen Kultstatus.

Edwards hatte auch mit anderen Filmen Erfolg - so etwa 1979 mit der romantischen Komödie "10" mit Bo Derek und Dudley Moore. 1982 ließ er seine Frau Julie Andrews eine männliche und weibliche Rolle in "Victor/Victoria" spielen. 1995 kam die Verwechslungskomödie als Musical an den Broadway.

Edwards wurde am 26. Juli 1922 in Oklahoma geboren. Sein Vater war Theaterregisseur. Edwards wuchs im Film- und Künstlermilieu auf, schon als Kind hatte er Kontakt zu Schauspielern. In jungen Jahren versuchte er sich selbst als Darsteller, wechselte aber bald hinter die Kamera.

AFP / AFP