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M. Beisenherz – Sorry, ich bin privat hier: "Person des Jahres": Natürlich Greta. Wer denn sonst?

Das "Time Magazine" hat Greta Thunberg zur "Person of the Year" gewählt. Egal wie man zu ihr steht: Die Entscheidung ist folgerichtig, findet Micky Beisenherz.

Micky Beisenherz über Greta Thunberg

Das "Time Magazine" hat Greta Thunberg zur "Person of the Year" gewählt Wen denn sonst?

Greta Thunberg ist dem "Time Magazine" zufolge "Person of the Year". Die erwartbaren Reaktionen darauf ließen nicht lange auf sich warten. Mit dem wütenden Grollen eines V8-Motoren nahm die "Fuck you Greta"-Aufkleber-Bürgerwehr dieses Titelblatt zur Kenntnis.

Natürlich nicht ohne die sarkastische Feststellung, dass dieses Label bereits Personen wie Adolf Hitler oder Josef Stalin zuteil wurde. Da glühten die Tränenlachsmileys auf den Smartphones. Gleichwohl, als Donald Trump letztes Jahr auf dem "Time Magazine" prangte, war der Vergleich mit den beiden Diktatoren natürlich eine beispiellose Entgleisung der Linksfraktion.

Nur, jetzt meine Frage: Wer bitte soll es denn sonst sein, wenn nicht Greta? Und, nur, um das hier noch einmal ganz deutlich zu sagen: Der Preis wird nicht nach Sympathie vergeben, sondern nach dem Einfluss, den die jeweilige Person auf die Gesellschaft, ja, die Welt hat. Und jeder, der an der Supermarktkasse bei der Frage nach der Tragetasche zerknirscht "Papier" antwortet oder Skrupel hat, seine zahlreichen Flugreisen cool bei Instagram zu posten, weiß, dass es niemand sonst sein kann.

Welche Bedeutung Greta hat, durfte unter anderem auch ein Komiker erfahren, dessen süffisante Auseinandersetzung mit der kultischen Verehrung der jungen Schwedin ihm eine Imagekorrektur einbrachte, die ihn bei manchen so beliebt machte wie eine Ölpest oder die Tepco-Sicherheitsinspekteure. So ein Feedback hatte er zuletzt, als er den Islam kritisierte - wenngleich die Muslime etwas gemäßigter schienen.

Selbst der US-Präsident ließ es sich nicht nehmen, auf die Wahl der CO2-Malala zu reagieren, und sein Spott dürfte mehr als Bestätigung ihrer Relevanz sein. Egal, ob pro oder contra - eine gemäßigte Bewertung der Person Thunberg scheint kaum möglich. Die Auseinandersetzung mit der jüngsten Titelträgerin ever driftet zuweilen ins Absurde ab. Worte wie "you have stolen my childhood" sind auf der Oberfläche natürlich wenig belastbar, wenn man sie beispielsweise mit der wenig freudvollen Jugend in Aleppo vergleicht. 

Dennoch kommt es doch reichlich jägerzaunhaft daher, diese Metapher gleich mit Fotos zu kontern, auf denen dieses verlogene Gör in ihrer Besserverdienerbude auf einem Eames Chair lümmelt. Als hätte ein Teenager aus dem gehobenen Mittelstand kein Anrecht, sich eine lebenswerte Zukunft zu erstreiken oder auf ein wenig Pathos.

Greta Thunberg hat ungeheuren Einfluss

Gleichwohl finde ich es argumentativ schwach, sich einerseits über die Macht der von Greta angeschobenen Bewegung zu freuen und bei inhaltlicher Kritik darauf empört zu verweisen, dass es ja noch ein kleines Mädchen sei. Ja, diese junge Frau aus Stockholm hat ungeheuren Einfluss. "Aber, halt!" ruft da der ein oder andere, "wenn die doch so einflussreich ist - wie kann es denn sein, dass erstmals mehr als eine Million SUVs neu zugelassen wurden, hm?! Das ist Rekord!" Dazu sollte man wissen, dass - neben seiner außerordentlichen Stumpfheit - vor allem der Trotz die herausragende menschliche Eigenschaft ist. Oder, um es mit dem großen Philosophen Wolfgang Joop zu sagen: Jeder Trend hat den Gegentrend schon in der Tasche.

UN-Klimakonferenz: "Wie reden sie darüber, ohne alarmiert zu klingen?" – Greta Thunberg rechnet mit Politikern ab

Wenn man sieht, wie sehr die moderne Madonnengestalt Greta die Massen spaltet, erscheinen mir Hubraum-Hamsterkäufe wenig verwunderlich. Ähnlich den USA, wo jede Diskussion über verschärfte Waffenkontrollen nur dazu führt, dass Mami beim Gang zum Bäcker neben vier Donuts noch nen 6er-Träger Sturmgewehre mitnimmt - wer weiß, wann man nicht mehr darf! Gut, sicher. Waffen lassen sich etwas besser verstecken. Bei Geländewagen, die mittlerweile eine Größe haben wie ein Townhouse mit drangeflantschten Reifen ist das schwer vorstellbar.

Ein ökologischer Fußabdruck, so klein wie Trumps Hände

Ja, auch ich - als Fan alter Autos - habe einen alten Range Rover. Den ich selten fahre. In erster Linie, weil englische Autos einfach unzuverlässiger Technikschrott sind. Zum anderen aber auch, weil ich die meisten Strecken mit der Bahn fahre und mir deshalb einbilde, einen ökologischen Fußabdruck zu haben, so klein wie Trumps Hände. (Allein 3000 km in den letzten vier Tagen. Es hat nicht einmal auch nur ansatzweise planmäßig funktioniert.)

Das ist vermutlich ein wenig alberner, als mir lieb ist, zeigt aber auch, dass das Thema Klima sich viel wirkungsvoller in mein Sichtfeld geschoben hat. Selbst, wenn mir manche Ausprägung des Aktivismus etwas arg balenciagaartig daher kommt. Das Klima ist kein Ugly Sneaker für eine Saison. Ich fahre weniger. Ich fliege weniger. Ich esse weniger Fleisch. Ich quäle mich nach dem Einkaufen mit diesen beschissenen Papiertüten herum, die für gewöhnlich schneller reißen als das Nervenkostüm von Fler bei einer Polizeikontrolle.

Greta Thunberg guckt Donald Trump ernst an.

Vor allem deshalb, weil es mir nicht weh tut. Am Ende bleibe ich nach allen gängigen Standards immer noch eine ziemliche Klimasau. Dass ich aber ein Bewusstsein für das Thema Klimawandel entwickelt habe, verdanke ich zuvorderst Greta (sorry, Al Gore.) Ja, gewiss, wer regelmäßig im Supermarkt klauen geht, macht es kaum besser dadurch, dass er es bei vollem Bewusstsein tut, aber hey: Der Pflock ist eingeschlagen. Und das ist der Verdienst dieses Mädchens, das sich dieses Titelbild wahrlich verdient hat. Like it or not.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?