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"Menschen für Xavier Naidoo": 70.000-Euro-Solidaritäts-Anzeige für rausgeworfenen Xavier Naidoo

Beim ESC wurde er ausgeladen, aber Freunde hat Xavier Naidoo dennoch: 100 Promis erklären sich in der FAZ mit ihm solidarisch – in einer sündhaft teuren Anzeige.

Wurde vom NDR erst zum ESC nominiert und dann wieder ausgeladen: Xavier Naidoo

Wurde vom NDR erst zum ESC nominiert und dann wieder ausgeladen: Xavier Naidoo

100 Berühmtheiten unterschreiben eine Anzeige in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und erklären so ihre Unterstützung für Xavier Naidoo. Der wurde vom NDR zuerst als deutscher Beitrag für den ESC eingeladen, nach einer harschen Protestwelle jedoch schnell wieder ausgeladen.  Offenbar hatte man beim NDR nicht bedacht, dass XN extrem polarisiert. Je nach Standpunkt wurde der Sänger für seine exzentrischen Anschauungen als Hetzer, Bibel-Spinner oder Chef-Aluhut bezeichnet.

Als deutscher Beitrag für den ESC hatte er jedenfalls zu viele Ecken und Kanten. Das Verdikt wollte Konzertveranstalter Marek Lieberberg – der auch die Konzerte von Xavier Naidoo  organisiert - nicht gelten lassen.  Er bat Kulturschaffende in einem Aufruf um Hilfe: "Liebe Künstler und Kulturschaffende, ich möchte euch bitten, eure Solidarität mit Xavier Naidoo ganz unpolemisch zum Ausdruck zu bringen, indem ihr diesen Appell unterstützt: 'Menschen für Xavier Naidoo'", so Lieberberg.

Große Namen für XN

Das war recht erfolgreich. Die Anzeige "Menschen für Xavier Naidoo" haben laut Kress.de unterschrieben: Alex Auer, Mario Adorf, Azad, Farid Bang, David Banks, Birgit Bauer, Dirk Baur, Tom Beck, Dirk Becker, Tim Bendzko, Tom Boy, Roswitha Brenner, Heinz Canibol, Anja Caspary, Yvonne Catterfeld, Bülent Ceylan, China, Roger Cicero, Jan Delay, Samy Deluxe, Die Prinzen, Dr. D, Astrid Eckstein, Philippe van Eecke, Willy Ehrmann, El PresidenTe D, Angelica Fleer, Katja Friedberg, Andreas Gabalier, Joe Garvey, Rea Garvey, Gerd Gebhardt, Jorge Gonzales, Prof. Dr. Christof Graf, Peter Gramsch, Matthias Grosch, Ralf Gustke, Michael Herberger, Bernd Herrmann, Marcus Hotze, Annette Humpe, Karsten Jahnke, Jacky Jedlicki, Christian Jürgens, Jürgen Jürgens, Jules Kalmbacher, Sophie Kammann, Guido Karp, KC Rebell, Mark Keller, Michael Klimas, Ralf Kokemüller, Michael "Kosho" Koschorrek, Julia Kraushaar, Heinz Rudolf Kunze, Peer Kurrer, Jochen Leuschner, Marek Lieberberg, Andre Lieberberg, Daniel Lieberberg, Hagen Liebing, Jan Josef Liefers, Johnny Logan, Michael Lohmann, Konrad von Löhneysen, Anna Loos, Edward Maclean, Tim Wälzer, Robbee Mariano, Milan Martelli, Silke Marthen, Alexander Maurus, Mario Mendrzycki, Gregor Meyle, Gudrun Mittermeier, Michael Mittermeier, Mousse T, Mr. Dürr, Patrick Mushatsi-Kareba, Max Matzke, Nature Tom, Ingo Nommsen, Tino Mac, Kay One, Neil Palmer, Miriam Bielhau, Friederike Pracht, Katharina Pracht, Peter Pracht, Pur, Alex Richter, Ruben Rodriguez, Nico Röger, Julia Röntgen, Michael Russ, Dominik Sanz, Sasha, Kool Savas, Rabea Schif, Richard Schönherz, Atze Schröder, Klaus-Peter Schulenberg, Til Schweiger, Linda Seidensticker, Billy, Sir Thomas, Rüdiger Skoczowsky, Rolf Stahlhöfen, Michael Stark, Christina Stürmer, Nico Suave, TaiDai, Tdissooo!, The Bosshoss, Thomas D, Antje Voller, Steffen Wink, Daniel Wirtz, Dr. Frank Wolf, Thomas Wolf und Lars Zimmermann.

Der Preis der Anzeige in der FAZ soll mindestens 67.580 Euro betragen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.