HOME

Stern Logo Eurovision Song Contest

Nach ESC-Eklat: Andreas Kümmert sagt Konzerte ab

Zum ersten Mal seit dem Eklat beim ESC-Vorentscheid hat sich Sänger Andreas Kümmert wieder zu Wort gemeldet. Auf die Gründe seiner Absage geht er allerdings weiterhin nicht ein.

Andreas Kümmert gewann 2013 die Castingshow "The Voice"

Andreas Kümmert gewann 2013 die Castingshow "The Voice"

Zum ersten Mal seit dem Eklat beim ESC-Vorentscheid hat sich Sänger Andreas Kümmert persönlich zu Wort gemeldet. Über seine offizielle Facebook-Seite sagte er am Samstagabend zwei Konzerte ab, eines hätte er zwei Stunden später im unterfränkischen Karlstadt geben sollen. Es wurde auf den 11. April verschoben. Gegenüber dem Veranstalter habe es geheißen, Kümmert sei "zu sensibel" und ihm sei gerade alles zu viel, wird dieser bei "Bild.de" zitiert. Warum der 28-Jährige den Sieg beim Vorentscheid zum Eurovision Songcontest ausschlug und nicht zum ESC nach Wien fahren wollte, sagte Kümmert nicht.

Während viele seiner Fans in den Kommentaren zu seiner mutigen Entscheidung gratulierten, bemängelten andere, dass weiterhin keine Gründe für die Absage genannt wurden.

Am Donnerstag gewann Andreas Kümmert den Vorentscheid zum ESC per Telefonvoting, der auch in der ARD übertragen wurde. Als Moderatorin Barbara Schöneberger ihn zum Sieger kühren wollte, kam es zum Eklat: Kümmert lehnte ab. Er sei momentan nicht in der Verfassung, den Sieg anzunehmen und verwies auf die Zweitplatzierte Ann Sophie. Die bewusste Absage eines Vorentscheidsiegers gilt als einmalig in der Geschichte des Musikwettbewerbs. Das Finale findet am 23. Mai in Wien statt.

ono
Themen in diesem Artikel