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Wilhelm Sadi Richter: Wieder Ärger beim ESC-Vorentscheid: Kandidat tritt nach Klage nicht an

Es läuft einfach nicht rund beim ESC-Vorentscheid: Nach dem Debakel um die gescheiterten Teilnahmen von Andreas Kümmert und Xavier Naidoo, hakt es auch 2017. Kandidat Wilhelm Richter zog seine Kandidatur zurück.

Wilhelm Sadi Richter

Wilhelm Sadi Richter zieht seine Kandidatur für den ESC-Vorentscheid zurück

Der Dortmunder Sänger Wilhelm Richter zieht seine Kandidatur für die Show "Eurovision Song Contest - Unser Song 2017" zurück. "Berichte über mich verursachen gerade so viel Trubel - das möchte ich erst einmal klären und verarbeiten", sagte der 19-Jährige in einer Mitteilung des Norddeutschen Rundfunks (NDR) am Dienstag. "Ich bin selber verwundert, was mir vorgeworfen wird. Ich hatte mich total auf die Teilnahme gefreut, möchte das aber nicht unter diesen Umständen machen. So kann ich nicht unbeschwert auftreten."

Nähere Angaben zu den "Vorwürfen" machte Richter nicht. Die "Bild"-Zeitung hatte über eine Anklage der Staatsanwaltschaft Dortmund berichtet. "In einem Fall wird dem Beschuldigten Betrug, in einem anderen Diebstahl vorgeworfen”, bestätigt ein Pressesprecher dem Blatt.

Jetzt hat die Halbschwedin Yosefin Buohler Chancen auf einen Auftritt beim ESC

ESC

Yosefin Buohler tritt nun beim deutschen ESC-Vorentscheid an

Nachfolger des Dortmunders wird die Halbschwedin Yosefin Buohler, wie der NDR mitteilte. In der Show am 9. Februar soll Deutschlands Kandidat für den Eurovision Song Contest (ESC) im Mai in Kiew bestimmt werden. Das Publikum soll über den Sieger abstimmen. Die weiteren feststehenden Kandidaten sind Axel Maximilian Feige, Felicia Lu Kürbiß, Helene Nissen und Isabella Lueen. Die Musiker Lena und Tim Bendzko sowie Florian Silbereisen kommentieren die Auftritte. Moderatorin ist Barbara Schöneberger. Schon in den Vorjahren gab es Wirbel um den deutschen Vorentscheid: 2014 nahm der Sieger Andreas Kümmert die Wahl nicht an, 2015 nominierte der NDR ohne Abstimmung den Sänger Xavier Naidoo und zog die Entscheidung nach Zuschauer-Protesten wieder zurück.

DPA/sst