Eurovision Song Contest

Eurovision Song Contest Die letzte Hürde ist genommen

Beim Halbfinale des Eurovision Song Contest hat sich die musikalische Spreu vom Weizen getrennt. Unter den zehn Ländern, die sich für das Finale qualifiziert haben, zeichnen sich bereits Favoriten ab.

Beim Eurovision Song Contest in Kiew sind am Donnerstagabend die letzten zehn Plätze für das Finale vergeben worden. Gemessen am Jubel des Publikums im Halbfinale entwickelte sich die norwegische Glamrock-Nummer Wig Wam mit "In My Dreams" zu einem der heißen Favoriten für die Endrunde am Samstag. Auch die moldawische Band Zdob si Zdub begeisterte die Zuschauer mit ihrem schnellen Ethno-Rock.

Insgesamt nahmen 25 Staaten an dem Halbfinale teil. Neben Norwegen und Moldawien qualifizierten sich Lettland, Israel, Rumänien, Ungarn, Mazedonien, die Schweiz, Kroatien und Dänemark für die Endrunde. Wie in den Vorjahren fanden vor allem folkloristisch angehauchte Popsongs Anklang beim Publikum, das europaweit per Telefon abstimmte.

Das straff organisierte Halbfinale wurde von dem Kiewer DJ Pasha und die Fernsehmoderatorin Maria Jefrosinina. Die Bühne im Kiewer Sportpalast beeindruckte mit ihren Lichteffekten. Auf den Straßen der ukrainischen Hauptstadt verfolgten tausende Menschen die Show auf Großleinwänden.

24 Länder kämpfen um den Titel

Beim Finale am Samstagabend werden mit den zehn am Donnerstag qualifizierten insgesamt 24 Staaten um den Sieg beim 50. Eurovision Song Contest kämpfen, wie der frühere Grand Prix de la Chanson inzwischen offiziell heißt. Bei den 14 Ländern, die ohne Halbfinale direkt in die Endausscheidung einziehen, handelt es sich um die vier größten Beitragszahler der Europäischen Rundfunkunion, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien, den Vorjahressieger und Gastgeber Ukraine sowie die Plätze zwei bis zehn von 2004, Serbien-Montenegro, Griechenland, Türkei, Zypern, Schweden, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Russland und Malta.

Als deutsche Vertreterin singt Gracia in der Endrunde ihren Song "Run and Hide". Ihr umstrittener Manager David Brandes ist im Finale mit zwei Wettbewerbern vertreten, weil er neben Gracia auch die estnische Girl-Band Vanilla Ninja betreut, die für die Schweiz singt.

AP/DPA AP DPA

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