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Musikpreis: Skandale und schräge Töne: Das waren die größten Aufreger der Grammy-Verleihung

Der Grammy ist der wichtigste Musikpreis der Welt. Bei seiner Verleihung am Sonntagabend gab es neben wichtigen historischen Siegen auch einige bizarre Momente. 

In Los Angeles wurden zum 61. mal die Grammys verliehen.

Die Grammy-Verleihung stand in diesem Jahr im Zeichen der Frauen. Michelle Obama begeisterte die Zuschauer mit einem überraschenden Auftritt, Cardi B gewann als erste Frau den Grammy für das "Rap-Album des Jahres" und die meisten Auftritte kamen von Musikerinnen. 

Grammys: Drake kritisiert Verleihung

Doch die extravagante Show in Los Angeles sorgte auch für ein paar Aufreger. Mit einem Überraschungsauftritt von Michelle Obama wurden gleich zu Beginn politische Töne angeschlagen.

Doch auch Rapper Drake setzte ein Zeichen. Er gewann den Grammy für seinen Song "God's Plan" und nutzte seine Dankesrede, um gegen die Entscheider des Awards zu sticheln. "Schaut mal, wenn es Leute gibt, die reguläre Jobs haben, die im Regen und Schnee rauskommen und Geld ausgeben, um Tickets für deine Shows zu kaufen, brauchst du das hier nicht", sagte er.

Eine klare Kritik, die offenbar nicht gut ankam. Obwohl er noch nicht fertig war, wurde Drakes Mikrofon kurzerhand abgeschaltet und in die Werbung übergeleitet. Eine Entscheidung, die Fans kritisierten. Ein Sprecher der Grammys erklärte die Entscheidung später so: "Während Drakes Rede gab es eine natürliche Pause. Daher nahmen die Produzenten in diesem Moment an, dass er fertig war, und schnitten dann über zur Werbung."

"Build the Wall"-Kleid

Grammys Joy Villa

Joy Villa kam im "Build the Wall"-Kleid

Picture Alliance

Politisch wurde auch die Sängerin und Trump-Befürworterin Joy Villa, die in einem Kleid über den roten Teppich schritt, auf das Backsteine gedruckt waren sowie der Schriftzug "Build the Wall". Dazu trug Villa eine "Make America Great Again"-Tasche. Im vergangenen Jahr trug die 27-Jährige eine Robe, mit der sie gegen Abtreibungen protestierte.

Die Musikerin ist mittlerweile mehr für ihre Trump-Outfits als für ihre Musik bekannt. Ob es das ist, was sie erreichen möchte, dürfte fraglich sein. Weniger politisch präsentierte sich derweil Sängerin Katy Perry. Sie sollte mit einer Coverversion von "Here You Come Again" Country-Legende Dolly Parton Tribut zollen. Bei den Zuschauern floppte ihre Version jedoch.

War Katy Perry unvorbereitet?

Auf Twitter machten sich viele Nutzer über den "I Kissed a Girl"-Star lustig. "Ich habe Krieg gesehen. Ich habe Gewalt gesehen. Aber ich habe noch nicht so einen barbarischen Mord gesehen, wie den, den Katy Perry gerade an Dolly Parton verübt hat", schrieb ein Nutzer. "Katy Perry sollte von allen Dolly-Parton-Tributen verbannt werden", beschwerte sich eine andere. 

Besser machte es dafür Miley Cyrus, die mit ihrer Patentante Parton deren Hit "Jolene" performte. 

Ariana Grande feiert ihre eigenen Grammys

Im Vorfeld der Grammys wurde spekuliert, der im vergangenen Jahr verstorbene Rapper Mac Miller würde posthum mit dem "Rap-Album des Jahres"-Award geehrt werden. Die Gerüchte wurden befeuert, als Millers Familie extra für die Zeremonie eingeflogen wurde. Am Ende gewann Cardi B als erste Frau überhaupt den wichtigen Preis und schrieb damit Geschichte. Wenig begeistert war Ariana Grande von dieser Entscheidung. Sie twitterte "Trash" ("Müll"), löschte den Tweet aber anschließend und erklärte, dass sie nichts gegen Cardi B habe. Ihre Enttäuschung galt wohl eher der Familie ihres Ex-Freundes Miller.

Grande selbst trat bei den Grammys nicht auf. Weil die Veranstalter angeblich nicht wollten, dass sie ihren Hit "7 Rings" performt, hatte sie kurzerhand abgesagt. Auf Instagram schrieb die 25-Jährige: "Wenn Zac Posen dir eine Robe maßschneidert, ist es egal, ob du singst oder nicht" und postete dazu Bilder von sich in dem hellblauen Kleid. 

Grammy Awards 2019
ls
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.