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Insterburg & Co: Liedermacher und Musik-Komödiant Ingo Insterburg ist tot

Liedermacher Ingo Insterburg war der Kopf von Insterburg & Co. Die Band brachte Stand-up-Comedy auf die Bühne, als es den Begriff noch gar nicht gab. Nun ist die Stimme des Berliner Sängers verstummt.

Ingo Interburg, ein Mann mit weißen Haaren und weißem Bart, steht bei einer Preisverleihung mit Trophäe vor einer roten Treppe

Ingo Insterburg - hier bei einer Preisverleihung im November 2014 - war ein Vorbild für Komiker wie Otto oder Mike Krüger

Picture Alliance

Der Liedermacher und Sänger Ingo Insterburg ("Ich liebte ein Mädchen") ist tot. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren, wie sein langjähriger Musik-Manager Frank Nietsch am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatten die Zeitungen "B.Z" und "WAZ" berichtet. Nietsch hat den Musiker nach eigenen Angaben bis zu dessen Tod am vergangenen Samstag in einem Berliner Hospiz begleitet. Er habe Insterburg im Sommer 1990 kennengelernt und sei seitdem an seiner Seite gewesen. 

Der Liedermacher hatte Ende der 1960er gemeinsam mit Comedian Karl Dall, dem Schauspieler Jürgen Barz und dem Autor Peter Ehlebracht die Band Insterburg & Co gegründet. Zu einem Zeitpunkt, zu dem es den Begriff Stand-up-Comedy in Deutschland noch nicht gab, erlangte die Band Kultstatus mit einem neuen Typ von Unterhaltung: Blödel-Musik und Parodien für den einfachen Humor. Damit war sie Vorbild für Künstler wie Otto und Mike Krüger. 

Als "Blödelbarden" wollten Insterburg nicht bezeichnet werden

Bekanntestes Lied der Band war das von Insterburg vorgetragene "Ich liebte ein Mädchen aus...". Noch heute parodieren unzählige Fans den Endlosreim in Youtube-Videos. Oft werde der Name Insterburg auch mit dem Hit "Kreuzberger Nächte" in Verbindung gebracht, so Nietsch. "Das ist aber ein großer Irrtum." Der Ohrwurm stammt vielmehr von den Gebrüdern Blattschuss.

Gelegentlich wurden Insterburg & Co als "Blödelbarden" bezeichnet. Ingo habe damit nicht so viel anfangen können. Er habe sich eher als "Musik-Komödiant" gesehen und von "Blödeleien mit Musik" gesprochen, berichtete sein langjähriger Manager.  

Zimmer an Zimmer mit Klaus Kinski

Mehr als 55 Jahre stand Insterburg auf der Bühne. In seiner WG in der Uhlandstraße im alten Berliner Westen lebte er Zimmer an Zimmer mit dem inzwischen gestorbenen Schauspieler Klaus Kinski. Dessen Brechtballaden begleitete er musikalisch als "Guitar-Ingo", wie Kinski ihn auf der Bühne ankündigte.     

Ein "Musik-Tausendsassa" sei Insterburg gewesen, so Nietsch voller Bewunderung. Unter anderen habe er Gitarre, Geige, Querflöte und Saxofon beherrscht - manche gleichzeitig. Zudem baute er skurrile Instrumente: Eine Flöte aus einer Bürste, ein Saxofon aus einem Abwasser-Schlauch und ein Banjo aus einem Eimer. "Alles, was man zum Klingen bringen kann, das mach ich", habe er gesagt. Das habe ihm viel Bewunderung in seiner Branche eingebracht, so sein Manager. Vor allem sei Insterburg aber eines gewesen: "Ein hart arbeitender Mensch mit einem unglaublichen Musikgespür."

Marion von der Kraats, DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.