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"Neo Magazin Royale": "Frühlingsfest der Volksverräter": Jan Böhmermann veralbert Helene Fischer

Helene Fischer hat sich gegen Fremdenfeindlichkeit positioniert. Jan Böhmermann nahm dies im "Neo Magazin Royale" zum Anlass für eine ganze Salve an Witzen - und widmete der Sängerin den Hashtag der Woche.

Jan Böhmermann im "Neo Magazin Royale"

Jan Böhmermann beschäftigte sich im "Neo Magazin Royale" mit Helene Fischer.

Helene Fischer versteht sich zuallererst als Sängerin. Ihr Metier ist es, Menschen zu unterhalten. Deshalb hat sich die 34-Jährige bislang politisch nie geäußert. Was ihr immer wieder vorgeworfen wurde. "Tatenlos durch die Nacht" war etwa ein Kommentar auf "ntv.de" betitelt, der Fischers Fehlen beim "Wir sind mehr"-Konzert in Chemnitz angeprangert hatte.

Doch am Dienstag wandte sich die Schlagersängerin bei ihrem Konzert in Berlin an die Fans. Ihre Botschaft war eindeutig: "Erhebt gemeinsam mit mir die Stimmen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit." Für diese klare Positionierung erhielt Fischer viel Lob. Vor Jan Böhmermanns Spott schützte sie das freilich nicht.

Jan Böhmermann widmet Helene Fischer den Hashtag

Im "Neo Magazin Royale" feuerte der Satiriker eine ganze Batterie an Witzen in Richtung der Künstlerin ab, die er "Feine Sahne Helene Fischerfilet" nannte - und nahm damit Bezug auf die linke Band Feine Sahne Fischfilet, die in Chemnitz aufgetreten war. Böhmermann widmete ihr auch den Hashtag der Woche, den er in Anlehnung an ihren größten Hit "#AntifaDurchDieNacht taufte.

Daraus ergaben sich eine ganze Reihe Späße: "Helene Fischer ist jetzt bei der Antifa. Demnächst in der ersten Reihe gegen Bullenschweine", so Böhmermann, selbst Sohn eines Polizisten, der die Forderung erhob: "Der Verfassungsschutz sollte ab sofort das Frühlingsfest der Volksmusik beobachten."

"Frühlingsfest der Volksverräter"

Was Böhmerman zu der Frage brachte, ob man das "Frühlingsfest der Volksmusik" in Sachsen jetzt in das "Frühlingsfest der Volksverräter" umbenennen müsse. Der Moderator des "Neo Magazin Royale" erkannte aber auch Positives darin, sollte Helene Fischer vom Verfassungsschutz beobachtet werden: "Die Chancen stehen nicht so schlecht, dass demnächst Songs verboten werden."

All die Witze ändern jedoch nichts an der grundlegenden Tatsache: Dass sich eine Schlagersängerin wie Helene Fischer so klar positioniert und damit Gefahr läuft, einen Teil ihrer Fans zu verprellen ist schon aller Ehren Wert. Dass Sie Jan Böhmermann als Zielscheibe für seinen Spott gewählt hat, darf sie insofern als Adelung ansehen.

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