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"Gute Zeiten schlechte Zeiten"-Darstellerin: Susan Sideropoulos alias Verena Koch hört auf

Ende einer Erfolgsrolle: Soap-Star Susan Sideropoulos steigt "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" aus. Rund zehn Jahre lang spielte spielte sie in der RTL-Serie die Verena Koch.

Sie nutzt die Babypause zum überraschenden, dauerhaften Ausstieg bei "GZSZ": Nach zehn Jahren will Susan Sideropoulos bei der RTL-Soap "Gute Zeiten schlechte Zeiten" aussteigen. Sie verkörperte seit Frühjahr 2001 die Rolle der Verena Koch, die zunächst als männerfressendes Modepüppchen bekanntwurde, inzwischen aber einen längeren Reifungsprozess hinter sich hat. Nach 2619 Folgen "GZSZ" soll nun also Schluss sein. Sideropoulos gehe in vier Wochen in Mutterschutz, sagte eine RTL-Sprecherin. Sie bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

"Der Gedanke, aufzuhören, kam von einem Tag auf den anderen", sagte die Schauspielerin nach RTL-Angaben. "Ich bin ja jemand, der sehr an Schicksal und Zeichen glaubt. Und irgendwie passte alles zusammen. Ich bin jetzt zehn Jahre bei "GZSZ" dabei, gerade 30 Jahre alt geworden, damit begann ein neuer Lebensabschnitt. Und dann wurde ich auch wieder schwanger. Das passte alles zusammen."

Die Zeit bei "GZSZ" sei toll gewesen und das Team wie eine Familie für sie. Nun gehe sie erst mal in den Mutterschutz. "Auf die Zeit freue ich mich sehr, auf die Geburt, mein zweites Kind, meine Familie. Ich freue mich aber auch auf neue berufliche Herausforderungen. Comedy wäre mein Ding oder auch die Moderation einer schönen Samstagabendshow." Der letzte Drehtag bei "GZSZ" werde sicher sehr emotional. "Meine Rolle Verena war ja immer ein Teil von mir. Wie ich gehe, verrate ich aber noch nicht."

Das zweite Kind von Sideropoulos soll im August zur Welt kommen. Für die Zukunft habe sie noch keine konkreten Pläne. "Mit zwei Kindern habe ich ja bald richtig was zu tun. In ein Loch fallen werde ich ganz bestimmt nicht", sagte die Schauspielerin. "Ob mein Abschied jetzt gut oder schlecht ist, wird das Schicksal zeigen. Ich bin der Meinung: Wenn der liebe Gott eine Tür schließt, öffnet er eine andere."

cjf/AFP/DPA / DPA
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