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Reality-Show: Wer spielt falsch? "The Circle" ist die Netflix-Antwort auf das Dschungelcamp

In der Netflix-Reality-Show "The Circle" können die Kandidaten alle möglichen Identitäten annehmen. Dabei zeigt sich: Am liebsten wollen alle perfekt sein – und das bedeutet: möglichst angepasst.

The Circle

Reality-TV ist ein ständiges Wechselspiel zwischen Eitelkeiten der Teilnehmer und Fremdschämen der Zuschauer. Das wirkt: Es gibt kaum andere Formate, die bei den Fernsehzuschauern so beliebt sind wie das Dschungelcamp, "Big Brother" oder der "Bachelor". Wenn menschliche Abgründe zu Tage treten und sich Personen auf dem Fernsehbildschirm einer Bewertung unterziehen müssen, dann schaltet man anscheinend gerne ein. 

Das hat auch Netflix verstanden. Während im deutschen Fernsehen das Dschungelcamp läuft, hat der Streamingdienst ebenfalls eine Reality-Show an den Start gebracht: "The Circle" heißt sie, und hat – das muss vorab gesagt werden – nichts mit dem bekannten Roman von Dave Eggers zu tun. Trotzdem teilen sich Serie und Roman ein Thema: Sie erkunden die Wirkung von Social Media und stellen die Frage, was in einer Welt der digitalen Kommunikation eigentlich noch real sein kann.

"The Circle": Die Kandidaten kommunizieren nur schriftlich

Die Idee der Serie stammt aus dem britischen Fernsehen, die US-Version zeigt Netflix. In "The Circle" ziehen die Protagonisten im "Big Brother"-Stil in ein Haus ein und werden dabei rund um die Uhr gefilmt. Allerdings leben hier nicht alle zusammen – im Gegenteil: Die Kandidaten sehen sich nie. Ihre einzige Kommunikationsmöglichkeit ist das sprachgesteuerte Programm "The Circle", in dem sie chatten und Bilder hochladen können. Das eröffnet den Teilnehmern ganz neue Möglichkeiten: Sie können quasi alles sein, was sie sein wollen – die Selbstdarstellung muss nur perfekt gelingen.

Und so kommt es, dass beispielsweise ein junger Mann einfach unter der Identität seiner Freundin an der Show teilnimmt, weil er sich so mehr Chancen auf den Gewinn ausrechnet. Denn in jeder Folge bewertet jeder Kandidat alle anderen Teilnehmer nach subjektiver Beliebtheit, die beiden Gewinner der Runde – die sogenannten Influencer – dürfen dann eine Person bestimmen, die den "Circle" verlassen muss. Der Sieger der Show bekommt am Ende 100.000 Dollar.

Wer ist echt? Und wer nur ein Lügner?

Dafür ziehen die Kandidaten alle Register und setzen so ziemlich jede Maske auf, von der sie sich Popularität bei den anderen versprechen. In privaten Chats werden Allianzen geschmiedet, es wird gelästert und spekuliert und über allem steht die Frage: Wer ist echt? Und wer ist nur ein Lügner? Das herauszufinden, ohne die Person am anderen Ende des Chats jemals gesehen zu haben, ist beinahe unmöglich. Und geht deshalb auch immer wieder schief. Selbst die Kandidaten, die sich vorgenommen haben, auch im Spiel ganz sie selbst zu sein, verfallen unwillkürlich in eine Rolle.

Das ist nur allzu natürlich, denn die Möglichkeit, endlich jemand zu sein, der man im echten Leben – mit seinem wahren Aussehen, seiner Hautfarbe, seinem Beruf und seiner Persönlichkeit – nicht ist, wirkt natürlich verlockend. Und dennoch: Das ganze Spiel lang rätseln die Kandidaten herum, wer gerade wen hereinlegt. Und auch als Zuschauer sympathisiert man am ehesten mit Protagonisten, wie dem schwulen Chris oder dem nerdigen Shubham, die sich ihren Stil bewahren.

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1. Platz: The Witcher  "The Witcher" basiert auf den Fantasy-Bestsellern der Hexer-Saga und erzählt die Geschichte von Schicksal und Familie. Der einsame Monsterjäger Geralt von Riva versucht, in einer Welt seinen Platz zu finden, in der Menschen oft grausamer sind als die wilden Kreaturen, die er jagt.

1. Platz: The Witcher

"The Witcher" basiert auf den Fantasy-Bestsellern der Hexer-Saga und erzählt die Geschichte von Schicksal und Familie. Der einsame Monsterjäger Geralt von Riva versucht, in einer Welt seinen Platz zu finden, in der Menschen oft grausamer sind als die wilden Kreaturen, die er jagt.

Die meisten sind lieber angepasst als authentisch

Insgesamt aber ist das Bild, das die Mitglieder des "Circle" vermitteln, doch ernüchternd. Letztendlich versucht jeder, seine Kanten so weit wie möglich abzuschleifen und als Persönlichkeit aufzutreten, die möglichst niemandem wehtut. Und sei es nur eine Schwindelei beim Beziehungsstatus. So ist das allermeiste dann eben doch ganz konsensfähig: Der langweilige Alex gibt sich als Surferboy aus, der Mann Seaburn spielt seine Freundin, die homosexuelle Schwarze Karyn bedient sich lieber bei den Bildern einer Instagrammerin, die füllige Sean macht sich schlank.

All das scheinen bessere Optionen zu sein als zu sich selbst zu stehen. Man sagt, dass es etwas Besseres gebe, als perfekt zu sein: authentisch zu sein. Wer aber authentisch ist, der bekommt schnell zu hören: "Kannst du nicht doch lieber perfekt sein?" Und perfekt, das bedeutet für die meisten eben doch, möglichst angepasst zu sein. Erst recht, wenn es um 100.000 Dollar geht.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?