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"Wer wird Millionär?" "Bei 2000 Euro kann's ja nicht so schwer sein" - von wegen! Pilot verzweifelt an einfacher Frage

"Wer wird Millionär?": "Bei 2000 Euro kann's ja nicht so schwer sein" - von wegen! Pilot verzweifelt an einfacher Frage
Sehen Sie im Video: Fünf erstaunliche Fakten über Moderator Günther Jauch.




An der Seite von Thomas Gottschalk wurde Günther Jauch in den 80ern dank der "B3 Radioshow" berühmt. Seine Karriere ging anschließend steil bergauf und auch heute sieht man ihn noch regelmäßig im Fernsehen. Fünf ungewöhnliche Fakten über den Moderator:
1. In den 80ern moderierte er zusammen mit Thomas Gottschalk die "B3 Radioshow". Seitdem sind sie eng befreundet.
2. Erst nach 18 Jahren Beziehung heiratete er 2006 Dorothea Sihler.
3. Jauch versuchte sich neben der Moderation auch als Synchronsprecher. 2005 sprach er das Zebra Stripes in "Im Rennstall ist das Zebra los".
4. Seit 2010 besitzt Günther Jauch das Weingut Othegraven an der Saar.
5. 1998 moderierte Günther Jauch zusammen mit Marcel Reif ein Fußballspiel von Borussia Dortmund gegen Real Madrid. Vor Spielbeginn stürmten Zuschauer den Platz und brachten ein Tor zum Einsturz. Es dauerte über eine Stunde, bis das Ersatztor stand. Jauch und Marcel Reif haben die ganze Zeit weiter moderiert. Die Einschaltquoten waren höher als beim nachfolgenden Spiel. Jauchs Satz "Für alle Zuschauer, die erst jetzt eingeschaltet haben: Das erste Tor ist gefallen" wurde Kult.
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Die 2000-Euro-Frage brachte ihn ins Trudeln: Bei "Wer wird Millionär?" nahm am Montagabend ein Pilot Platz. Doch eine einfache Frage stellte ihn vor große Probleme.

Er war einer der Glücklichen, die es auf Günther Jauchs Ratestuhl geschafft haben: Björn Freitag aus Bischofsheim war am Montagabend Kandidat bei "Wer wird Millionär?". "Ich bin Pilot und fliege für eine große deutsche Charter-Fluggesellschaft. Ich fliege den Airbus 320 und A 321. Der klassische Mallorca-Flieger eben", verriet Freitag, der seine Frau mitgebracht hatte. Zunächst lief es für den Kandidaten sehr gut. Problemlos beantwortete er die ersten vier Fragen. Doch bei der 2000-Euro-Stufe geriet Freitag mächtig ins Trudeln.

Björn Freitag durfte als erstes auf dem "Wer wird Millionär?"-Ratestuhl von Günther Jauch Platz nehmen.
Björn Freitag durfte als erstes auf dem "Wer wird Millionär?"-Ratestuhl von Günther Jauch Platz nehmen.
© MG RTL D

"Wobei handelt es sich um ein Verb? A: gelben, B: braunen, C: grünen oder D: roten?", wollte Günther Jauch von Freitag wissen. "Bei 2000 Euro kann's ja nicht so schwer sein", sagte der noch. Doch er wusste die Antwort nicht. Statt einen Joker zu Rate zu ziehen, dachte der Pilot minutenlang laut nach.

"Ein Verb ist ein Tu-Wort, so habe ich das damals in der Schule gelernt", fing Freitag an. Doch er war auf der völlig falschen Fährte: "Braunen, braunen, das müsste es eigentlich sein, oder? Wenn etwas zu lange im Ofen ist, dann kann man es braunen", sagte er. Auweia.

"Wer wird Millionär?"-Kandidat bringt Jauch zum Singen

Freitag war entschlossen B, braunen, zu nehmen und loggte ein. Jauch zog die Augenbraue hoch. "Da braunt sich was zusammen", sagte der Moderator mit betroffener Miene – und nahm das Unheil vorweg.

Die richtige Antwort war C: grünen. "Es ist natürlich das Verb grünen", sagte Jauch und stimmte zum Beweis ein Lied an: "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen", sang er den Text aus dem Musical "My Fair Lady". "Das ist ja blöd", bescheinigte der gescheiterte Kandidat. Freitag musste mit nur 500 Euro nach Hause gehen – und hatte noch alle seine Joker. "Da stand ich mega auf dem Schlauch."

Die beiden "Wer wird Millionär?"-Kandidaten nach ihm machten es besser. Sie konnten mit 32.000 beziehungsweise 16.000 Euro nach Hause gehen.

mai

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