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"Wer wird Millionär?" Prominentenspecial: Coole Köster und ein 500.000-Euro-Mann

Der schlaue Bayern-Keeper, Maite Kellys Tanzeinlage, selbst Michael Mittermeiers Probleme mit einer Dauererektion gerieten bei der 23. Ausgabe von Jauchs Promi-Quiz in den Hintergrund. Die bange Frage war vielmehr: Wie schlägt sich Gaby Köster?

Von Ingo Scheel

Gespannter als üblich wurde die 23. Ausgabe des Prominentenspecials von "Wer wird Millionär?" erwartet. Der Grund: Kandidatin Gaby Köster. Die Kölner Komödiantin hatte Anfang 2008 einen Schlaganfall erlitten und sich anschließend komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Erst im vergangenen September war die 49-Jährige wieder im Fernsehen aufgetreten und hatte in über ihre Krankheit gesprochen. Nun also ging es bei Jauch auf den heißen Stuhl. Kein ganz leichtes Unterfangen, rekonvaleszente TV-Größen wieder auf den Bildschirm zu holen. Die ARD und Monica Lierhaus können davon ein Lied singen.

In den Ruch, man hätte die Köster nun also im Rahmen des RTL-Spendenmarathon ins Rennen geschickt, um die Geldbörsen der Fernsehzuschauer leichter zu öffnen, geriet der Quizdauerbrenner dennoch nicht, im Gegenteil: Etwas mehr als 180 Minuten steuerte Jauch den Dampfer gewohnt souverän durch vier Runden, denen etwas mehr Pfeffer da und dort sicher gut getan hätte. Weder Sesseltausch, wie einst mit Horst Schlämmer, noch Millionengewinne oder gar Blackouts sorgten für Höhepunkte. Stattdessen standen solide Leistungen, ein wohltuend unaufgeregter Quizmaster und 814.000 Euro am Schluss der Sendung zu Buche.

"Wenn Mathe und Physik kommen"

Zunächst hatte Maite Kelly die Nase vorn bei der Kandidatenfrage. Das elfte von zwölf Kindern des berühmt-berüchtigten Kelly-Clans wurschtelte sich durch, wie sie es schon bei "Let's Dance" erfolgreich getan hatte. Betriebsnudelig, latent hyperaktiv, aber doch irgendwie knuffig und überhaupt ... es ist ja für einen guten Zweck. Lediglich eine kurze Tanzeinlage mit dem tiefenentspannten Jauch galt es zu überstehen. Dass Mahatma Gandhi den Friedensnobelpreis nicht bekam, erriet die selbsternannte "Entertainerin" noch gerade so, an der Umrandung der Manege (die richtige Antwort: Piste) scheiterte sie. Der Lohn: 125.000 Euro für die Spendenkasse.

Anschließend wünschte Günther Jauch sich Gaby Köster in den Ring. Von RTL-Mitarbeitern und ihrer besten Freundin gestützt, begab sie sich schließlich auf den Stuhl. Schon kurz darauf schien kaum etwas auf ihr Handicap hinzuweisen. Dass es in ihrem Innern anders aussah, wollte sie dennoch nicht verhehlen. "Ich habe Angst. Mein Kind hat gesagt, wenn Mathe und Physik kommt, dann kannst du mich anrufen, aber ich bin leider tanzen", erzählte die Kölnerin, die inzwischen an Tingel-Tangel-Bob gemahnende Dreadlocks trägt und die Schminkpistole etwas zu scharf gestellt hatte. Bei der Frage nach den Großonkeln und Großtanten (Antwort: die Geschwister der Großeltern) holte sie erfolgreich Hilfe beim Publikum. Dass beim Griechen Mezedes, und nicht etwa Posche, Lambogini oder Toiota, zum Ouzo serviert wird, erriet sie per 50:50-Joker.

"Menschen, Bilder, Emotionen"-Modus blieb aus

Eine Frage, die mehr und mehr im Raum schwebte: Wann würde Jauch in den "Menschen, Bilder, Emotionen"-Modus schalten und die Köster nach ihrem Leid befragen? Der nahm die Klippe schließlich unaufgeregt und frei von Geplänkel. Was denn Leser ihres Buches "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" sie denn so fragen und warum denn die Beine noch so schlecht, der Kopf aber beinah unverändert gut funktionieren würde, wollte er wissen. Kein Einspieler-Filmchen mit Harfenmusik und Off-Sprecher-Gesäusel, stattdessen brachte Jauch das auf den Punkt, was sich sicher auch viele der Zuschauer gefragt hätten. Und nachdem Gaby Köster davon berichtete, wie schwer ihr das Lesen zunächst fiel und auch das Gehen und dass ihre Form des Apoplex das Sprachzentrum verschont hatte, stieg man schon wieder ein ins Frage-und-Antwort-Spiel. Und kurz darauf bereits wieder aus: "Welchen Begriff hat der Verhaltensbiologe Konrad Lorenz in die Forschung eingeführt?", wollte die "Millionär"-Redaktion wissen. Mobbing wäre die Antwort gewesen. Gaby Köster jedoch ging im Dienst der guten Sache auf Nummer sicher und stieg mit 64.000 Euro Gewinn aus. Souveräner Schlusspunkt eines soliden Auftritts, der weder Voyeuristen bediente noch Publikum oder Moderator überforderte.

Die Spannung war danach ein wenig raus der Quizkiste. Maite Kelly hatte man überstanden, die Köster hatte sich klasse gehalten - was sollte jetzt noch kommen? Zunächst einmal Michael Mittermeier. Der war anno 2001 schon einmal Kandidat, hatte 32.000 D-Mark gewonnen und schickte sich nun an, es besser zu machen. Ein erfolgreiches Unterfangen. Die Summe von 125.000 Euro brachte Mittermeiers Auftritt in die Spendenkasse, ausgerechnet an der Frage nach dem Priapismus scheiterte der Comedian. Auf den Griechen Priapos geht das Wort zurück, der arme Kerl hatte einen Dauerständer. Kaum zu glauben, dass ausgerechnet ein deutscher Comedian der Neuzeit, allein vom Berufsbild her regelmäßig unterhalb der Gürtellinie unterwegs, sich mit der Geschichte der schmerzhaften Dauererektion nicht auskennt.

Am Ende der Sendung zeigte Manuel Neuer, dass die Zeiten, da man Fußballprofis sogar noch bei der Unterschrift in ihrem Spielerpass helfen musste, wohl vorbei sind. Der Bayern-Keeper, spätestens seit den eigenwilligen Eskapaden der FCB-Fans um den ehemaligen Schalker noch cooler als ehedem, holte konzentriert und mit Köpfchen stolze 500.000 Euro und damit die höchste Gewinnsumme der Sendung.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(