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"Bares für Rares" Händler düpiert Kollegen – Bieterstreit geht nur für einen gut aus

Julian Schnitz-Avila sitzt im Händlerraum von Bares für Rares im Studio in Pulheim bei Köln
Er weiß sich durchzusetzen: Julian Schnitz-Avila geht bei "Bares für Rares" Bieterduellen nicht aus dem Weg. Der 34-Jährige ist seit 2015 in der Show dabei.
© ZDF
Wenn die Händler sich streiten, freuen sich bei "Bares für Rares" die Verkäufer: Eine Statue sorgt im Händlerraum für einen knallharten Schlagabtausch.

Horst Lichter hat es eilig: "Das ist eine Reiterstatute aus Bronze, der Sockel aus Marmor. Zack, Expertise fertig", sagt der "Bares für Rares Moderator über das Objekt, mit dem Sarah Hain und Michael Broch aus Flensburg in die ZDF-Trödelshow kommen. Tochter und Vater möchten das Erbstück verkaufen, um davon einen Familienurlaub machen zu können. Sie hoffen auf eine stattliche Summe.

"Dargestellt ist ein römischer Reiter auf einem Pferd, gemacht von einem ganz berühmten Künstler", sagt "Bares für Rares"-Expertin Friederike Werner. Die Bronzestatue stamme vom Pariser Bildhauer Emmanuel Frémiet. Der Reiter sei ein Auftragswerk von Kaiser Napoleon III. gewesen und 1865 entstanden. "Ich denke Frémiet hat sie selbst hergestellt", sagt die Expertin. Das mache die Statue, die in größerer Auflage entstand, besonders. Auch der Marmor sei besonders, er stamme aus Tunesien. "Der begehrte Stein überhaupt."

"Bares für Rares"-Expertin überrascht mit Schätzung

500 bis 1000 Euro hätten Tochter und Vater gerne für ihre Statue. Doch wie sich zeigt, ist der Wunsch zu bescheiden. Das das Standbild unbeschädigt sei, geht die Expertin von einem Schätzpreis von 1800 bis 2000 Euro. "Da können wir tanzen", sagt Horst Lichter. "Das gibt wohl ein paar Tage länger Urlaub." Doch was sagen die Händler?

Im Händlerraum sorgt die Statue für Begeisterung. Christian Vechtel startet mit einem Gebot von 600 Euro, doch der Preis erreicht schnell den Wert der Expertise. Nur Thorsden Schlößner hält sich zurück – und lauert. Als Vechtel bei 1500 Euro aussteigt, bietet er 2000 Euro. Doch Julian Schmitz-Avila hält dagegen. Es kommt zu einem knallharten Bieterduell. Erst bei 2650 Euro ist Schlößner raus. Sein Konkurrent Schmitz-Avila erhält den Zuschlag - und kegelt seinen Kollegen raus.

Sieger im Duell sind vor allem die Verkäufer: Für Tochter und Vater aus Flensburg hat sich der Ausflug zu "Bares für Rares" ins Pulheimer Walzwerk gelohnt: "Von dem Geld können wir einen schönen Urlaub machen."

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Quelle: "Bares für Rares" vom 23. April 2021. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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