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"Bares für Rares" Jung, aber nicht naiv: Verkäufer fällt nicht auf Trick von Fabian Kahl herein

Sebastian Schupp steht im Studio von Bares für Rares in Pulheim
Sebastian Schupp aus München bleibt bei "Bares für Rares" bei seinem gesteckten Wunschpreis. Das zahlt sich für den 29-Jährigen aus.
© ZDF
Ein Gemälde aus den 50er Jahren steht bei "Bares für Rares" zum Verkauf. Im Händlerraum setzt Fabian Kahl den Besitzer unter Druck. Doch der fällt nicht drauf rein.

Es passt nicht in seine Zwei-Zimmer-Wohnung: Sebastian Schupp aus München kommt mit einem Erbstück seines Opas zu "Bares für Rares". "Mein Opa war Geologe und hat das Bild bei einer Kunstausstellung entdeckt. Es war ihm aber zu teuer", sagt der 29-Jährige in der ZDF-Trödelshow zu Moderator Horst Lichter. Erst später habe der Großvater das Gemälde von einem Freund geschenkt bekommen. Was es heute wert ist, soll die Expertise klären.

"Es handelt sich um ein sehr schönes, großformatiges Bild der Lagunenstadt Venedig", erklärt Galerist und "Bares für Rares"-Sachverständiger Colmar Schulte-Goltz. Dargestellt seien Fischer und Kinder, die Stadt sei nur im Hintergrund zu sehen. Der italienische Maler Angelo Brombo wollte das Leben der einfachen Leute zeigen. "Das Gemälde aus den 50er Jahren ist ein Unikat". sagt Schulte-Goltz. Auch der Rahmen sei original und entspreche dem Geschmack der damaligen Zeit.

"Bares für Rares"-Händler stimmt Besitzer zu

2000 Euro hätte Schupp gerne für sein Erbstück. Ein stolzer Preis. Doch der Experte taxiert das Gemälde sogar noch höher. "Sie können noch ein Eis auf dem Marcosplatz essen gehen", sagt Schulte-Goltz zu Besitzer Schupp. Denn der Schätzpreis liege bei 2000 bis 2500 Euro. Doch sind auch die Händler bereit, so viel zu bezahlen?

"Tolle Malerei", urteilt Fabian Kahl, der sofort Gefallen an dem Brombo-Gemälde findet. Es sei zwar keine außergewöhnliche Komposition, aber ein "Gute-Laune-Bild". Er startet mit einem Gebot von 200 Euro. Nur langsam steigt der Preis – sehr zum Missfallen von Besitzer Schupp. "Wir sind noch sehr weit entfernt", sagt er beim Stand von 500 Euro. Auch bei 1100 Euro bleibt der Verkäufer hart. "Das ist noch immer viel zu wenig."

Bares für Rares: Moderator Horst Lichter

Kahl will die Schmerzgrenze wissen. "Mein absoluter Schmerzpreis, sonst nehme ich es wieder mit, sind 2000 Euro", erklärt Schupp. Doch Kahl versucht zu pokern und hofft auf ein günstigeres Angebot. Doch Schupp bleibt hart – zum Glück. Denn dann sagt der Thüringer Händler: "Dann würde ich die 2000 Euro geben."

Schupp hat sehr gut verhandelt und hat sich nicht einschüchtern lassen. Von den 2000 Euro möchte er seine Hochzeit anbezahlen.

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Quelle: "Bares für Rares" vom 12. April 2021. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.


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