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Die Welt in Listen: Die größten Nervensägen der Dschungelcamp-Historie

Nicht mehr lang und wir wissen, wer der Ekelshow auf RTL in diesem Jahr seinen Stempel aufdrückt. Ein perfekter Zeitpunkt für einen weiteren Blick zurück - diese Insassen nervten nachhaltig.

Von Ingo Scheel

1. Caroline Beil
Sie kam, sah und zickte. In der ersten Staffel von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" anno 2004 legte Caroline Beil als Lästerschwester schon die Messlatte für die folgenden Jahre extrem hoch. Aus der vormals zumindest latent sympathischen Moderatorin wurde das Hackebeil. Vor den heimischen TV-Bildschirmen soll es La-Ola-Choreos gegeben haben, als das Beil-Biest während einer Dschungelprüfung von unterzuckerten Straußen malträtiert wurde.

2. Giulia Siegel


Die "Bussibussi-Tussi" drückte der vierten Staffel (2009) ihren unschönen Stempel auf. Im wirklichen Leben hatte die Tochter des Grand-Prix-Granden Ralph Siegel sich als Model, Moderatorin und DJane versucht, so richtig Erfolg hatte sie jedoch erst am RTL-Lagerfeuer down under: Der Plan: Alle ganz dolle nerven. Mission accomplished. Die täglichen Zickereien strengten sie selbst schließlich am meisten an. Stundenlang verschanzte sie sich heulend im "Dschungeltelefon", um schließlich ihren Mitbewohnern die erlösende Nachricht um die Ohren zu hauen. Sie ging freiwillig. Der Grund. angeblich Rückenschmerzen.

3. Sarah Knappik


Sarah wer? Na, die Dingens. Sarah "Dingens" Knappik agierte in der fünften Staffel (2011), als hätte ihr Daniel Küblböck die Medikamente gestellt. Narzisstische Egotrips, konfuse Visionen und Monologe in Denglisch: "My Air was away". Das nervte nicht nur das Publikum, sondern mehr noch die Mithäftlinge. Auf Knien flehte Mathieu Carrière sie an, sie möge bitte das Camp verlassen. In einem kurzen Moment der Einsicht kam Sirene Sarah diesem verzweifelten Flehen nach.

4. Jay Khan und Indira Weis


Und als wäre Frau Knappik nicht Prüfiung genug für alle Beteiligten, gab es in jener Staffel ein weiteres Biest, und das hatte gleich zwei Köpfe. Den von Jay Khan und den von Indira Weis nämlich. Der Ex-US5-Mann und die Ex-Bro`Sis-Röhre knutschten, als gäbe es kein Morgen und stellten im Camptümpel Szenen aus "Die blaue Lagune" nach. Am Ende nützte es nichts - die beiden flogen an aufeinanderfolgenden Tagen in hohem Bogen aus dem Lager.

5. Vincent Raven


Der Magier, der Meister, der Herr der Raben – wer im Vorwege gedacht hatte, einer wie er würde diese Nummer mit links aussitzen und auf seine medialen Kräfte vertrauen, sah sich schwer getäuscht. Schon nach wenigen Tagen der sechsten Staffel ächzte der Rabenator unter massivem Schmachter. "Marlboro tecum sunt", die Devise – nur waren die Dippen irgendwann aufgeschmaucht. Dafür mussten sich dann seine umsitzenden Mitpatienten dubiose Thesen über Gleichberechtigung und tägliche "Ich-verlass-das-Camp-"Drohungen" anhören.

7. Georgina "Fleur" Bülowius


Die "Schmerzdame" der siebten Staffel war vor dem Einzug ins Camp augenscheinlich in ein Fass mit Sprechperlen gefallen, leider hatte das keinerlei Auswirkung auf die Neubildung von Gehirnschmalz und so brachte es ausgerechnet eine Schwester im Geiste auf den Punkt. "Sie ist aber nicht dumm wie Sara Knappik, sondern intelligent. Das macht sie zu einer anstrengenden Zicke", analysierte Giulia Siegel von der heimischen Fernsehcouch.

8. Ramona Leiß


Unerreicht bleibt jedoch die gute Ramona Leiß. Hatte die patente Allrounderin im Leben vor dem Dschungel noch kompetent durch den "Fernsehgarten" geführt und via "Knoff-Hoff-Show" das Schulfernsehen für Erwachsene miterfunden, wurde das Fernsehpublikum anno 2012 verstörter Zeuge ihrer Mutation zu Rambo-Ramona. Mit eiserner Hand organisierte sie den Alltag am Lagerfeuer, zischelte hier, tuschelte da. Hielt manische Monologe über Camp-Hygiene oder schwärmte plötzlich von den Vorzügen weiblicher Sexpartner. Damit konnte die rasende Ramona zumindest einen Erfolg für sich verbuchen, wachte da doch selbst Schlaflabor-Patient Ailton kurz auf, um sich in der Ahnengalerie der Dschungel-Bonmots zu verewigen: "Schewul mit schewul is nit schön, musse aba asseptiern".